Er wird nicht vor 2022 auf den Markt kommen

Die Arbeit an der rein elektrischen Version der Mercedes E-Klasse geht weiter. Diese neuen Erlkönigbilder des EQE zeigen einen stark getarnten Prototypen bei Tests auf öffentlichen Straßen in Deutschland. Unglücklicherweise ist das Auto zusätzlich verkleidet, was den Blick auf die wichtigen Details aktuell noch stark behindert. 

Nichtsdestotrotz sind da ein paar interessante Dinge, über die es sich zu sprechen lohnt. Zuerst einmal sehen wir hier ziemlich sicher die Serienkarosserie. Der EQE wird also eine relativ schneidige Fließheck-Coupé-Form erhalten. Zudem hat man die Räder wirklich in die Ecken des Fahrzeugs gesetzt, was zu kurzen Überhängen und einem langen Radstand führt. 

Anders als bei früheren Prototypen des EQE mangelt es hier an Tarnfolie um die Türgriffe. Es überrascht ein wenig, dass Mercedes herkömmliche Griffe verwendet und keine ausfahrbaren wie bei der neuen S-Klasse. Womöglich bietet man diese aber auch als Option an. 

Während die Scheinwerfer wirken als hätten sie ihre finale Form bereits gefunden, sieht die Sache am Heck ein bisschen anders aus. Hier sehen wir lediglich Platzhalter, die die nötigsten Funktionen für das Fahren auf öffentlichen Straßen erfüllen. 

Außerdem wirkt es, als würde die Schwaben versuchen, den Betrachter mit den "Auspuff"-Ausschnitten in der Heckschürze hinters Licht zu führen. Aber das hier ist ganz sicher kein Verbrenner-Modell. 

Stattdessen wird der EQE als vollelektrische Limousine unterhalb des E-Flaggschiffs EQS positioniert werden. Quasi als EV-Version der E-Klasse, allerdings mit eigener Elektro-Plattform und Designsprache. 

Kürzlich sicherte sich Daimler die Namensrechte an EQE 43, EQE 53 und EQE 63, was vermuten lässt, dass es auch AMG-Performance-Varianten geben wird. 

Bildergalerie: Mercedes-Benz EQE neue Erlkönigbilder