Die drei Modellbezeichnungen wurden Anfang der Woche eingetütet

Ursprünglich Anfang Oktober angekündigt, wird der EQE als elektrisches Equivalent der E-Klasse fungieren. Er steht auf einer speziellen Elektro-Plattform namens "Electric Vehicle Architecture" (EVA). Daimler bestätigte auch, dass es ein SUV-Derivat geben werde, ähnlich wie man es auch beim größeren EQS vorhat. 

Es ist davon auszugehen, dass auch AMG den ein oder anderen stillen Mercedes mit seinem Performance-Mojo versehen möchte. Vor inzwischen fast zehn Jahren hatte man das ja bereits mit dem SLS Electric Drive getan. 

Neue Namensrechte-Eintragungen zeigen nun, dass Daimler bereits rechtliche Vorkehrungen dafür trifft. Beim European Union Intellectual Property Office hat man sich die Bezeichnungen “EQE 43”, “EQE 53” und “EQE 63” schützen lassen. Ein starkes Signal, dass die elektrische Limousine AMG-Versionen erhalten wird.

Bildergalerie: Mercedes EQE 43, EQE 53, EQE 63 Namensrechte

Wie Sie auf den Screenshots, die wir von der EUIPO-Seite genommen haben, sehen können, hat Daimler sich die Namensrechte am Montag gesichert. Ein AMG EQE könnte möglicherweise gegen einen elektrischen BMW M5 antreten, der einem wilden Gerücht zufolge ähnlich stark sein könnte wie ein Bugatti Veyron. 

Es ist wahrlich noch zu früh, um über den Output eines EQE mit AMG-Behandlung zu diskutieren, aber bereits die Studie des größeren EQS lieferte 475 PS. 

Daimler hat bereits angekündigt, seine Submarken AMG und Maybach zu elektrifizieren. Auch die G-Klasse soll eine rein elektrische Version erhalten. Erstmal wird allerdings der AMG GT 4-Türer elektrifiziert. Das Auto (das wohl GT 63 S EQ Performance heißen wird), kombiniert einen 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit einem Elektromotor und soll bis zu 800 PS leisten. 

Ebenfalls im nächsten Jahr starten die Affalterbacher endlich mit der Auslieferung ihres Hypercars One mit Formel 1-Antrieb.

Bildergalerie: Mercedes-Benz EQE Erlkönigbilder

Bild von: Automedia