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VW wird auch die Passat Limousine in Europa beerdigen

Der Arteon wird ebenfalls nicht weiterleben. Aber es gibt noch Hoffnung für Passat-Fans

VW Passat Facelift (2019)

Von: Adrian Padeanu

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

29. Nov. 2020 um 14:28 Uhr

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Ursprünglich hatte Volkswagen geplant, die Produktion des Passat für die nächste Generation von Emden in ein neues VW-Konzern-Werk in der Türkei zu verlagern. Die Konflikte in Syrien zwangen das Unternehmen jedoch dazu, seine Pläne zu ändern. Nun soll die Produktion nach Bratislava verlegt werden. Ins dortige Werk hat man eine Milliarde Euro investiert. 

Die Verlagerung wird 2023 über die Bühne gehen dann, wenn der Skoda Superb, das Schwestermodell des Passat, aus dem tschechischen Werk in Kvasiny verlagert wird. Nun aber ist in einem neuen Bericht von Automotive News Europe davon die Rede, dass VW die Passat Limousine auch in Europa einstellen wird. Für das US-Modell, welches in Chattanooga gebaut wird, wurde das Aus ebenfalls verkündet. Beide werden wohl nach 2023 verschwinden. 

Allerdings gibt es für Passat-Fans einen Silberstreif am Horizont, denn Volkswagens erfolgreiche Mittelklasse wird nicht komplett aussterben. Wie Automotive News Europe berichtet, wird es vom Variant eine nächste Generation geben. 

Man geht davon aus, dass der VW-Konzern das Risiko der Kannibalisierung durch den Superb reduzieren möchte. Von Letzterem weiß man, dass er dem Passat aufgrund seines größeren Platzangebots und der praktischeren Fließheck-Form Kundschaft abspenstig macht. Lange Zeit war er zudem noch deutlich günstiger, aber diese Lücke wurde zuletzt deutlich kleiner.  

Dem Artikel zufolge soll die nächste Generation des Superb Kunden aus Ländern in Zentral- und Osteuropa ködern, wo Limousinen noch immer sehr beliebt sind. Der Passat Kombi soll eher Käufer in Westeuropa ansprechen. Aber eins sollte auch klar sein: Der größte Feind des Passat ist nicht der Superb, sondern die weiter rapide steigende Beliebtheit des SUV. 

Volkswagen Passat R36

Volkswagen Passat R36

Company sources familiar with the VW Group’s agenda told ANE the company will shift even more focus to SUVs and its ever-growing EV lineup. Another victim will be the Passat’s sleeker derivative – the Arteon. Both the standard liftback and the Shooting Brake (it’s actually a wagon) won’t live to see another generation.

To end on a positive note, VW previously confirmed plans to start production of a new four-door Aero electric vehicle at the Emden factory from 2023. It’s widely believed to take the shape of a wagon, molded after the 2019 ID Space Vizzion concept.

Unternehmensquellen, die vertraut sind mit der Agenda des Konzerns, berichteten ANE, dass der Autobauer seinen Fokus noch mehr auf SUVs und das stark und schnell wachsende Elektro-Portfolio legen werde. Als weiteres Opfer dieser Strategie trifft es den Arteon. Der elegantere Bruder des Passat wird nach dieser Generation eingestampft. Das gilt sowohl für die Limousine als auch für den gerade eingeführten Shooting Brake. 

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Um mit einer guten Nachricht für die Anti-SUV-Gemeinde abzuschließen: VW hat schon vor einiger Zeit bestätigt, dass man in Emden ab 2023 ein neues, viertüriges Elektroauto bauen wird, das aller Voraussicht nach die Form eines Kombis haben wird. Vorbild ist hier das ID Space Vizzion Concept von 2019.  

Bildergalerie: VW Passat Facelift auf dem Genfer Autosalon 2019

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Quelle: Automotive News Europe (subscription required)

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