Ganz neue Generation oder "nur" ein EQC Coupé?

Dieser Prototyp stiftet tatsächlich einiges an Verwirrung. Es handelt sich ganz offensichtlich um eine neue Version des Mercedes EQC. Aber warum?

Wir erinnern uns: Der erste vollelektrische Mercedes unter der neuen "Submarke" EQ ist seit Mitte 2019 verfügbar. Da er auf der "Verbrenner"-Plattform EVA-I basiert, auf der beispielsweise auch die aktuelle C-Klasse oder der GLC stehen, wird er nie mehr sein, als ein guter Kompromiss. 

Die Plattform wurde ursprünglich nicht mit dem Gedanken an vollelektrische Fahrzeuge entwickelt, weswegen es limitierten Raum für Batterien und weitere Unzulänglichkeiten gibt, mit denen die Ingenieure umgehen mussten. Die Nachfrage nach dem EQC gilt aktuell als eher gering. 

Die große Frage lautet jetzt natürlich: Arbeitet der Stern wirklich schon an einem Nachfolger? Für ein komplett neues Modell würde sprechen, dass der aktuelle EQC auf oben genannter Übergangsplattform steht und alle neuen EQ-Modelle die sogenannte Modular Electric Architekture (MEA) nutzen werden. Intern heißt sie EVA-II. Sie ermöglicht je nach Konfiguration auch Allradantrieb und dürfte das Auto zudem leichter machen.

Gemunkelt wird jedoch auch über ein EQC Coupé als Erweiterung der Modellfamilie. Sie wissen schon: Man kann nie genug SUVs haben. Auch wenn es rein elektrische sind. Dafür spricht die niedrigere Silhouette dieses Erlkönigs, der auch einen eleganteren Dachabschluss aufweist. Auffällig ist zudem, dass das Auto wie die kommende S-Klasse über versenkbare Türgriffe verfügt. Ein EQC Coupé würde aber wohl schon auf der neuen Plattform stehen.

Gerüchten zufolge könnte Mercedes aber auch die nächste Generation des EQC bereits für 2022 vorbereiten. Wir werden abwarten müssen. Bis dahin können wir uns die E-Zeit mit den Debüts des EQA, des EQB und des Flaggschiffs EQS vertreiben. Letzteres soll übrigens mehr als 700 Kilometer Reichweite erhalten.

Bildergalerie: Zweite Generation Mercedes-Benz EQC Erlkönigbilder