Leasingraten für Gewerbekunden beginnen bei 399 Euro

Der neue Toyota RAV4 Plug-in Hybrid ist ab sofort bestellbar: Das erste an der Steckdose aufladbare Hybrid-SUV der Marke gibt es für Gewerbekunden zu einer monatlichen Leasingrate in Höhe von 399 Euro netto. Kunden profitieren hier nicht nur von der niedrigen 0,5-Prozent-Dienstwagenbesteuerung, auch die alljährliche Wartung ist in der Monatsrate inbegriffen. Ab 449 Euro monatlich ist auch das Technik-Paket inbegriffen.

Privatkunden können den RAV4 mit Stecker für 46.293 Euro kaufen. Eine Preisliste gibt es derzeit noch nicht, und auch im Konfigurator erscheint der Wagen nicht. Alternativ zum Kauf wird ein Privatleasing zu Raten ab 437 Euro angeboten. Mit Technik-Paket liegt die Mindestrate bei 493 Euro. Die Laufzeit beträgt hier jeweils 48 Monate, die jährliche Laufleistung liegt bei 10.000 Kilometern. Die Anzahlung in Höhe von 4.500 Euro lässt sich mit der staatlichen Förderung am Umweltbonus abdecken. In der Leasingrate ist der Anteil von Toyota am Umweltbonus (2.250 Euro zuzüglich 16 Prozent MWSt.) enthalten.

Der Plug-in-Hybrid-Antrieb basiert auf dem bekannten RAV4 Hybrid und übernimmt dessen 2,5-Liter-Vierzylinder mit 178 PS. Zusammen mit zwei Elektromotoren ergibt sich eine Gesamtleistung von 306 PS. Die Sprintzeit ist dadurch deutlich kürzer als beim RAV4 Hybrid: 6,2 statt 7,8 Sekunden. Rein elektrisch schafft das Auto stattliche 75 Kilometer im WLTP-Zyklus.

  • Basispreis: 46.293 Euro
  • Motoren: 2,5-Liter-Vierzylinder-Saugmotor mit 178 PS, zwei E-Motoren (keine Leistungsangabe)
  • Systemleistung: 306 PS
  • Antrieb: Allradantrieb
  • Akku: keine Angabe
  • Elektrische Reichweite: 75 km (WLTP)
  • Aufladen: keine Angaben
  • Kofferraum: keine Angabe
  • Bestellstart: 17. Juli 2020
  • Markteinführung: noch 2020

Zu den verwendeten Elektromotoren, zum Akku und zu den Auflademodalitäten gibt es von Toyota noch keine Angaben. Auch zum Kofferraumvolumen (bei PHEVs meist kleiner als bei konventionellen Modellen) sowie den Fahrmodi hält sich Toyota bedeckt. Hier wird man eher beim Suzuki Across fündig, einem Klon des RAV4 Plug-in Hybrid. Suzuki gibt 490-1.160 Liter Kofferraum an; die E-Motoren leisten 134 kW (182 PS) vorne und 40 kW (54 PS) hinten.

Die fragmentarischen Angaben und die etwas tristen Studiobilder lassen darauf schließen, dass sich der Hersteller keine hohen Stückzahlen von dem Neuling erwartet. Das könnte auch auf die Erfahrungen mit der Plug-in-Variante des Prius zurückgehen. Ein Insider sagte uns vor längerer Zeit einmal: "Wenn wir den Prius Plug-in Hybrid nicht hätten, würden wir das gar nicht merken." Doch Toyota könnte sich täuschen: Der PHEV-Hype ist derzeit gewaltig.

Zur Serienausstattung des RAV4 Plug-in Hybrid gehören LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Alufelgen, eine Anhängerstabilisierung, elektrische Fensterheber rundum, Licht- und Regensensor, schlüsselloses Zugangssystem, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lenkradheizung, Sitzheizung vorne und hinten sowie elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel. Zum Infotainmentsystem gehören ein 9,0-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera, Digitalradio DAB+, Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto.

Toyota RAV4 Plug-in Hybrid (2020)

Das erwähnte Technik-Paket beinhaltet unter anderem eine elektrisch öffnende Heckklappe, einen Innenspiegel mit kamerabasierter Panorama-Funktion, ein Head-up-Display, eine induktive Smartphone-Ladefunktion sowie ein Navigationssystem. Für Sicherheit sorgen Totwinkel- und Querverkehrswarner, Antikollisionssystem, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung sowie ein Abstandstempomat.

Mit dem Style-Paket lässt sich das Kompakt-SUV noch verfeinern: Neben einer Bicolor-Lackierung mit schwarzem Dach und schwarzen Außenspiegeln sind 19-Zoll-Alufelgen, eine schwarze Lederausstattung mit roten Nähten, ein elektrisch verstellbarer Fahrer- und Beifahrersitz mit Belüftung sowie eine beheizbare Frontscheibe an Bord. Für Rundumsicht sorgt ein 360-Grad-Kamerasystem, für den Klang ein Soundsystem von JBL.

Bildergalerie: Toyota RAV4 Plug-in Hybrid (2020)