So viele wunderschöne Details. Und dann noch dieser Motor ...

Singers neuestes Projekt macht dort weiter, wo man zuletzt aufgehört hatte. In diesem Fall sind das sehr gute Nachrichten, denn das jüngste Werk ist eine absolute Augenweide, genau wie alle Singer-Fahrzeuge vor ihm. Der sogenannte Octagon Commission folgt auf den Anglet Commission, den Dolores Commission, den Warren Commission und den Honor Roll Commission, die alle in den letzten paar Monaten fertiggestellt wurden. 

Äußeres Erkennungszeichen ist die Lackierung in Sherlock Blue mit dezenten Streifen und Schriftzügen in Champagner. Wie die meisten der vorherigen Singer-Aufbauten verfügt das Auto über einen auffälligen Tankstutzen auf der Fronthaube. Auch die Retro-Räder im Fuchs-Design sind inzwischen ein unverzichtbares Merkmal. 

Im Innenraum wartet eine Farb- und Materialkombination, die exakt nach den Vorgaben des neuen Besitzers maßgeschneidert wurde. Die vierfach elektrisch einstellbaren Sportsitze sind mit geflochtenem Leder bezogen und verfügen über vernickelte Ösen. 

Auf dem Armaturenbrett befindet sich ein vernickeltes Singer-Logo und die Nähte in der Kabine sind in Alabaster gehalten. Teile des Interieurs wie der Mitteltunnel oder die Ausformungen der Rückbank tragen die Außenfarbe. Das vordere Gepäckabteil wurde passend zum Interieur mit gestepptem Leder in Cognac ausgekleidet.

Im Heck arbeitet Singers luftgekühlter 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxer, der an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gekoppelt ist. In diesem Fall gibt es keine genauen Spezifikationen, aber bisherige Applikationen dieses Aggregats liefern 500 PS und sind in der Lage bis zu 9.000 Touren zu drehen.  

Die Fertigungsqualität wirkt einmal mehr makellos. Vor allem all die kleinen Details im Innenraum sind ein wahrer Augenschmaus. Einmal mehr würden wir nur zu gerne wissen, was der neue Besitzer für diesen Traumwagen ausgeben musste, aber nochmal: Wenn du nach dem Preis fragen musst, kannst du es dir wahrscheinlich nicht leisten. 

Bildergalerie: Singer Octagon Commission 911