VW Amarok (2022): Erstes Bild des kommenden Ford-Ranger-Zwillings
Pick-up soll in Kooperation mit Ford entstehen, bestätigt VW-Chef Diess
Der Nachfolger des Amarok wird gemeinsam mit Ford entwickelt. Das gab VW-Chef Herbert Diess nun auf der Jahrespressekonferenz bekannt. Außerdem zeigte Diess eine erste Teaser-Skizze des kommenden Amarok.
Der neue Amarok soll laut Diess eines der ersten Produkte der Nutzfahrzeug-Kooperation mit Ford sein, so Diess. Diese Kooperation wurde bereits Anfang 2019 ruchbar, aber erst Mitte 2019 offiziell bestätigt. Der aktuelle VW Amarok ist bereits seit 2010 auf dem Markt, 2016 bekam er ein Facelift. Seitdem ist er ausschließlich mit V6 TDI erhältlich, nicht mehr mit Vierzylinder.
Auf der Website von VW Nutzfahrzeuge ist der Amarok nicht mehr konfigurierbar, was meist ein Zeichen für einen bevorstehenden Modellwechsel ist. Andererseits hatte VW-Markenchef Ralf Brandstätter im Herbst 2019 gegenüber Carsales gesagt, der Nachfolger solle erst 2022 auf den starten. Danach sol der Amarok II zusammen mit Ford entwickelt werden und sich die Plattform mit dem kommenden Ranger teilen. Das passt gut zur neuen Aussage von Diess. Laut Carsales bekommt der neue Amarok keine Elektrifizierung, noch nicht mal einen Mildhybrid.
Die gezeigte Skizze zeigt einen sehr martialisch aussehendes Auto, das kaum zum dezenten Look der übrigen VWs passt. Das Fehlen von Türgriffen lässt auf eine serienferne Studie schließen. Das Serienmodell wird wohl normale Türöffner haben und viel dezenter aussehen. Das legen auch die Bilder vom kommenden Ford Ranger nahe, die im Februar 2019 aufgetaucht sind. Diese Ranger-Bilder zeigen wie die neue Skizze eine viertürige Version.
Übrigens: Die Studie Tarok Concept von 2018 hat wohl mit dem kommenden Amarok nichts zu tun, denn die wird eine oder eine halbe Nummer kleiner ausfallen und mit Vierzylinder-TDI ausgestattet werden.
Bildergalerie: Volkswagen Tarok Concept
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