Der große Umbruch soll 2021 beginnen

Wie es scheint, ist die BMW Group bereit, in puncto Hybrid und Vollelektrische richtig auf die Tube zu drücken. Im Finanzbericht für das Jahr 2019 heißt es, dass die Gewinne gestiegen seien. Die Einnahmen der Gruppe - bestehend aus BMWs Auto- und Motorradsparte, Mini und Rolls Royce - überstiegen erstmals in der Geschichte die 100-Milliarden-Euro-Marke.

In der relativ langen Pressemeldung wies man außerdem kurz darauf hin, dass es signifikante Änderungen in puncto Antriebe geben soll. Die Hälfte der aktuellen Angebote der BMW Group seien betroffen und die Revolution würde nächstes Jahr losgehen. 

In der Mitteilung heißt es wörtlich:

Auf Produktseite werden bis zu 50 Prozent der traditionellen Antriebsvarianten von 2021 an eliminiert im Übergang hin zu verbesserten, intelligenten Fahrzeugarchitekturen - zu Gunsten von zusätzlichen elektrifizierten Antrieben.

Was das genau bedeutet? Die Ankündigung geht nicht gezielt auf spezifische Modelle ein, aber der Wechsel auf Elektrifizierung ist klar. Ab 2021 wird BMW noch größere Schritte unternehmen, um den Übergang von Verbrennungsmotoren hin zu Hybrid- und Elektrosystemen zu erreichen. 

Das bedeutet nicht, dass die Hälfte der aktuellen Modelle in den kommenden Jahren verschwinden wird, allerdings ist eine Ausdünnung der Flotte wahrscheinlich. Das gilt für die gesamte BMW Group, nicht nur die Marke BMW.

BMWs elektrische Transformation ist längst auf dem Weg. Es wird erwartet, dass der i3 mindestens bis 2024 durchhalten soll. Auch der Mini Cooper SE ist bereits erhältlich. Noch in diesem Jahr folgt der iX3, 2021 dann der i4 und der iNext. BMW spricht also von fünf reinen E-Autos bis Ende 2021. Bis 2023 möchte man insgesamt 25 elektrifizierte Modelle auf dem Markt haben. 

Bildergalerie: 2020 BMW Concept i4