Video: VW E-Up im Test - Alles elektrisch, alles gut?
Dank E-Auto-Prämie ein Schnäppchen und im Alltag überraschend brauchbar!
Der VW E-Up ist nicht leicht zu beurteilen. Auf den ersten Blick will man ihn als eines dieser wenig brauchbaren Elektroautos von der Hand weisen, doch dann schaut man auf den Preis. Dank der E-Auto-Prämie von 6.000 Euro kostet er ab 15.975 Euro. Plötzlich scheint die eventuelle Reichweiten-Problematik nicht mehr allzu schlimm.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass die meisten Kleinwagen kaum mehr als 100 Kilometer am Tag fahren. Der E-Up zwingt einen zum Nachdenken. Verdammt! Noch dazu ist er alles andere als schlecht. Die Batteriekapazität wächst auf 32,3 kWh Nettokapazität (Vorgänger: 18,7 kWh). Das ergibt eine Reichweite zwischen 180 und 260 Kilometern.
Zugegebenermaßen: Weniger als 180 Kilometer sind mit reichlich Bleifüßigkeit problemlos erreichbar. Allerdings sind auch die vollen 260 Kilometer realistisch. Die Batterie besteht aus 14 Modulen, aufgeteilt auf zwei Blöcke, die insgesamt 168 Pouch-Zellen enthalten. VW gibt für acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer Garantie.
Mit AC 2,3 kW beträgt die Ladezeit von null bis 100 Prozent etwas über 16 Stunden. Mit AC 7,2 kW sind es rund vier Stunden. Gegen Aufpreis ist auch Schnellladen möglich: DC 40 kW. Von null bis 100 Prozent vergeht zirka eine Stunde.
Bei der neuen Version des E-Up wurde das Zellkonzept umgestellt. Der Vorgänger verwendete noch prismatische Zellen, keine Pouch-Zellen. Insgesamt wiegt das Batteriesystem, das sich unter den Sitzen befindet 248 Kilogramm. Für E-Auto-Verhältnisse ist der Up mit 1.160 Kilo ein Fliegengewicht.
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