Beide Modelle sind unterhalb des EQC positioniert

Der mit Spannung erwartete AMG GT 73 ist nicht der einzige Prototyp, der mit einem Elektromotor ausgestattet ist, den Mercedes in Nordeuropa testet. Der Stern plant noch einige andere Fahrzeuge, die auf den Verbrenner ganz verzichten. Während einer Pause wurden nun der EQA und der EQB aus nächster Nähe fotografiert. Lediglich an Front und Heck sind beide Erlkönige noch leicht getarnt, um die Konstruktionsänderungen gegenüber dem GLA respektive dem GLB, auf denen sie basieren, zu verbergen.

Um sie von ihren konventionell angetriebenen SUV-Geschwistern abzuheben, wird Mercedes neue Scheinwerfer und Rückleuchten sowie einen geschlossenen Kühlergrill in der gleichen Art und Weise wie beim EQC einbauen. Außerdem erwarten wir einige Anpassungen an beiden Stoßfängern sowie die offensichtliche Beseitigung aller sichtbaren Auspuffendrohre - ob echt oder gefälscht bei GLA und GLB. Im Inneren sollte es keine größeren Änderungen geben, wobei die Cockpits beider Modelle dr digitalen Ausrichtung mit MBUX treu bleiben.

Da diese Prototypen nur sehr wenig getarnt sind, deutet das darauf hin, dass es bald eine offizielle Enthüllung geben wird. Mercedes hat bereits angekündigt, dass der EQA im Jahr 2020 eingeführt wird, während die EQB wohl 2021 in den Verkauf geht. Allerdings gehen wir fest davon ausgeh, dass Bilder und Details des EQB noch vor Ende 2020 veröffentlicht werden, entweder zusammen mit der EQA oder kurz danach.

Es ist unklar, welche Art von Reichweite diese beiden bieten werden, aber das EQA-Konzept von 2017 - das eigentlich ein dreitüriger Fließheck war - versprach 400 Kilometer mit einem 60 kWh großen Lithium-Ionen-Batteriepaket. Der Showcar hatte zwei Elektromotoren, Allradantrieb und eine kombinierte Leistung von 268 PS und 500 Nm Drehmoment. Die elektrische Leistung reichte für 0-100 km/h in etwa fünf Sekunden.

Es ist erwähnenswert, dass Mercedes die GLA- und GLB-Reihe in mehr als einer Hinsicht elektrifiziert, da wir auch Plug-in-Hybrid-Varianten erwarten, die möglicherweise als "250e"-Modelle gekennzeichnet sind und dem A250e respektive B250e folgen werden.

Bildergalerie: Mercedes EQA und EQB Erlkönigbilder