Der elektrische Bruder des GLB spielt im Schnee

Etwa zwei Monate nach unserer letzten Sichtung des Mercedes EQB ist das vollelektrische SUV wieder auf neuen Erlkönigfotos zu sehen. Sie kommen aus dem verschneiten Schweden, wo unsere Fotografen einen getarnten Prototyp entdeckten, den die Marke im dortigen Winter testet.

Leider erlaubt Mercedes uns immer noch nicht, einen besseren Blick auf das Design des elektrischen Bruders des GLB zu werfen. Es ist jedoch kein großes Geheimnis, da der EQB die Karosserie des GLB im Grunde genommen mit einigen kleinen Optimierungen nutzen wird, um seinen emissionsfreien Charakter widerzuspiegeln, einschließlich eines geschlossenen Kühlergrills und eines modifizierten Heckdiffusors ohne Abgasendrohre. Leicht überarbeitete Scheinwerfer könnten dem Modell auch helfen, sich besser von seinen Verbrennungsgeschwistern zu unterscheiden.

Gerüchte besagen, dass der EQB vom elektrischen Antriebsstrang des EQA (der seinerseits auf dem GLA basiert) angetrieben wird. Denkbar sind daher zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 272 PS (200 Kilowatt) und 499 Newtonmeter Drehmoment. Wir erwarten, dass die elektrischen Kompaktmodelle des Unternehmens einen identischen EV-Antriebsstrang teilen.

EQA und EQB nutzen einen 60-kWh-Akku, der im Basismodell eine Reichweite von 500 Kilometern zwischen zwei Ladungen ermöglichen soll. Quellen behaupten, dass die Top-Variante mit einem noch größeren Akku und einer höheren Reichweite kommt.

Obwohl der EQB schon ziemlich serienreif wirkt, erwarten wir nicht, dass er vor der zweiten Hälfte des nächsten Jahres präsentiert wird. Zu den Händlern dürfte er erst 2021 surren, bis dahin bildet der EQA die kompakte E-Speerspitze bei Mercedes.

Fotos: Automedia, CarPix

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