Was bringt das Mini-Facelift?

,Also was soll das denn jetzt?", mögen sich manche von Ihnen vielleicht denken. Ein Facelift nach gerade mal drei Jahren? Und das obwohl der biedere Familienkübel läuft wie geschnitten Brot? (Immerhin konnte Mercedes von der aktuellen B-Klasse seit der Einführung 2011 bereits mehr als 380.000 Exemplare absetzen.) Das große ,Aber" kommt aus München beziehungsweise Wolfsburg mit dem brandneuen BMW 2er Active Tourer und dem VW Golf Sportsvan. Die beiden Neulinge sprangen relativ hemmungslos auf den ,Sports-Tourer"-Erfolgszug auf, den die B-Klasse bereits 2005 losfahren ließ. Also musste man in Stuttgart reagieren. Nicht, dass der Platzhirsch am Ende noch hinterherfährt.

Frisch aus dem Fitnessstudio
Besagte Reaktion fällt im Großen und Ganzen allerdings eher dezent aus. Vor allem optisch hat man in den Fels gehauen. Vornehmlich, um das ,Rentner-Auto" ein gutes Stück in Richtung ,sportlicher Untersatz für jüngere Familien" zu trimmen. Dafür hat man vor allem die Front ans aktuelle Konzerndesign angepasst. Sprich: mehr Schneid, weniger Bus. Das beinhaltet neue Schürzen, geänderte Scheinwerfer und einen flotteren Grill. Voll-LED-Leuchten sind jetzt zudem vorne und hinten optional erhältlich. Hinten gibt es ebenfalls einen neuen Stoßfänger und ab der zweithöchsten Ausstattungslinie "Urban" ein ziemlich schickes Doppelendrohr mit Chromeinfassung. Apropos Ausstattungslinien: Hier hat man komplett neu eingedeckt und die Versionen Style, Urban und AMG-Line geschaffen, auf denen wieder...