Berichte sagen, dass dies der erste Blick auf den kleinsten ID. ist

Im kommenden Jahr bringt die Marke Volkswagen weltweit 34 neue Modelle auf den Markt. Zwölf davon sind SUV, acht Elektro- oder Hybrid-Fahrzeuge. Im Jahr 2021 wird der Vorstoß mit weiteren neuen Elektroautos fortgesetzt, und es stellt sich heraus, dass das deutsche Unternehmen nun möglicherweise einen ersten Ausblick auf eines seiner kommenden Null-Emissions-Angebote gegeben hat.

In einer Weihnachtskarte, die an Autojournalisten in aller Welt verschickt wird, hat der Hersteller eine Skizze eines scheinbar vom Weihnachtsmann gefahrenen Fließheck aus der ID-Familie beigefügt. Die Gesamtsilhouette ähnelt unbestreitbar dem ID.3, aber das ist alles, was wir auf der Zeichnung erkennen können.

Wie auch immer, Autocar berichtet, dass dies sehr wohl ein Teaserbild für ein bevorstehendes Einstiegsmodell der ID.-Familie sein könnte, das im nächsten Jahr in Gestalt einer Studie erstmals vorgestellt werden soll. Irgendwann gegen Ende 2021 oder Anfang 2022 soll der ID.1 oder ID.2 in den Verkauf gehen. Das britische Magazin sagt sogar, dass das Projekt intern als ID.Entry bekannt ist und eine vereinfachte, preiswertere Version der MEB-Plattform von Volkswagen nutzt. Diese Architektur wird dann nicht nur von VW, sondern auch von Skoda, Seat und der chinesischen Konzernmarke Jetta für erschwingliche Elektrofahrzeuge genutzt werden.

Von den Abmessungen her soll der ID.Entry mit 3,80 Meter genau zwischen e-Up und Polo positioniert werden, aber dank eines intelligenten Package könnte der Innenraum fast so groß wie die Kabine des Golf 8 sein. Ein kleines Batteriepaket wird eine geschätzte Reichweite zwischen 209 bis 241 Kilometer ermöglichen. Wir könnten uns den 32,3-kWh-Akku aus dem aktuellen e-Up vorstellen, mit dem dieser bis zu 260 Kilometer weit kommt. Ein potenzieller ID.1 erscheint als Erbe des e-Up durchaus plausibel.

Dazu passt eine Aussage von VW: "Es ist ein Kleinwagen, den die Menschen für kürzere Strecken nutzen werden", wird Volkswagen-Vorstand Ralf Brandstätter zitiert. "Die durchschnittliche Fahrstrecke liegt unter 25 Kilometern, so dass man keine große Reichweite benötigt. Wir gehen davon aus, dass er als zweites oder drittes Auto gekauft wird." Als Basispreis stellt die Autocar 20.000 Pfund in den Raum, umgerechnet knapp 24.000 Euro.

Bildergalerie: VW ID.4 Teaserbilder