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VW e-Up (2019): Das kostet der kleine Elektroflitzer

Mehr Reichweite, niedrigerer Preis

VW e-Up (derzeit nicht erhältlich)

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

5. Sep. 2019 um 14:22 Uhr

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Die ganze Welt erwartet mit Spannung die Weltpremiere des neuen VW ID.3 am Montag, dem 9. September 2019. Doch mit mindestens 30.000 Euro wird der ID.3 kein absolutes Schnäppchen werden. Umso interessanter sind die Details zum Preis des aufgefrischten e-Up, die VW jetzt veröffentlicht hat.

Das bietet die Konkurrenz:

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Die Technik teilt sich der "neue" VW e-Up mit seinen Schwestermodellen Skoda Citigo e iV und Mii Electric. Fotos gibt es noch keine, gravierende Änderungen zur bisherigen Ausführung (siehe Foto oben) sind aber nicht zu erwarten. 

Neue Batteriezellen mit deutlich höherer Energiedichte ermöglichen künftig eine größere Reichweite. Das bedeutet in Zahlen: Der Energiegehalt der Batterien steigt von 18,7 auf 32,3 kWh netto. Die praxisnahe Reichweite erhöht sich dadurch auf bis zu 260 km. Der voraussichtliche Verbrauch liegt bei 12,7 kWh/100 km – damit ist der neue e-up! auf nahezu alle urbanen Tagesdistanzen zugeschnitten. Ganz gleich ob privat oder für Unternehmen. Kurz sind die Ladezeiten der Batterien: Bei 40 kW DC-Ladeleistung (DC = Gleichstrom) reichen 60 Minuten, um die Akkus wieder zu 80 Prozent aufzuladen. Per serienmäßiger „maps + more“-App lässt sich das Laden übrigens via Smartphone starten, stoppen und zeitlich programmieren. Gleiches gilt für die ebenfalls serienmäßige Standklimatisierung des e-up!.

Skoda Citigo e iV (2020)

Der e-up! soll auch jede Menge Fahrspaß bieten. Zum einem liegt das – bedingt durch die Batterien im Fahrzeugboden – an seinem niedrigen Schwerpunkt (Skizze oben und Foto unten: Skoda Citigo e iV). Zum anderen stellt der 61 kW starke E-Motor aus dem Stand heraus das volle Drehmoment zur Verfügung. In nur 11,9 Sekunden ist der Cityspezialist 100 km/h schnell; die Spitzengeschwindigkeit erreicht er mit 130 km/h.

Der günstige Preis wurde durch die Skaleneffekte der Großserie realisiert. Denn Volkswagen wird fortan mehr Elektroautos anbieten als je zuvor. Beim viertürigen e-up! – so die Prognosen – wird sich das Volumen im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls deutlich steigern. Der Grundpreis beträgt 21.975 Euro, im Juni war er noch 1.000 Euro teurer und bot nur 130 Kilometer Reichweite. VW hat also den Preis gesenkt und parallel die Reichweite verdoppelt.

Skoda Citigo e iV (ab Anfang 2020)

Serienmäßig an Bord sind Klimaautomatik, Radiosystem „composition phone“ mit Bluetooth-Schnittstelle und DAB+, „maps + more“ als Dockingstation und multifunktionale App sowie der Spurhalteassistent „Lane Assist“. Ein weiteres Plus an Individualität soll der noch umfangreicher ausgestattete e-up! Style bieten.

Die E-Mobilität wird vielerorts gefördert. In Deutschland erhalten Käufer des e-up! als Umweltbonus neben einer staatlichen Förderung von 2.000 Euro einen Zuschuss von Volkswagen über 2.380 Euro. Abzüglich aller Förderungen liegt der Preis bei nur noch 17.595 Euro. (Sowohl Seat als Skoda dürften hier noch etwas darunter liegen, man wird die Serienausstattung abzuwarten haben.) Zudem müssen Angestellte, die einen e-up! als Firmenwagen nutzen, nur 0,5 statt 1,0 Prozent des Neupreises versteuern. Zudem gewährt VW auf die Batterien eine Garantie von acht Jahren respektive 160.000 km.

Darüber hinaus gibt es ein besonders attraktives Angebot zum Vorverkaufsstart: Vom 18. September bis zum 31. Oktober 2019 kann der e-up! ohne Sonderzahlung für nur 159 Euro im Monat geleast werden.

Bildergalerie: Seat Mii Electric (2019)

Seat

Seat Mii Electric (2019)

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