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Neuer Technik-Chef bei Microlino

Peter Müller wird die weitere Entwicklung des kleinen E-Autos leiten

Neuer CTO bei Microlino

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

11. Dez. 2019 um 16:46 Uhr

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Die vergangenen Monate dominierte ein Rechtsstreit mit Artega um das Copyright das öffentliche Bild von Microlino. Doch nun gibt es auf anderen Gebieten endlich wieder positive Nachrichten. Als CTO (Chief Technology Officer respektive Technischer Leiter) ergänzt Peter Müller das Microlino-Team. Er wird die weitere Entwicklung des elektrischen Retro-Flitzers leiten.

Mehr zum Microlino:

IAA 2019: Artega Karo vs. Microlino

Microlino: Auslieferungen verzögern sich

Peter Müller verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Automobil- Motorrad- und Zulieferindustrie bei zahlreichen Firmen wie zum Beispiel Porsche, BMW, Chery (China) und zuletzt BRUSA Elektronik AG (Schweiz). Bei Porsche war Müller während mehr als 10 Jahren in vielen Funktionen tätig, zuletzt als Leiter des Produktmanagements und dort für die Entstehung des Porsche Boxsters mitverantwortlich.

Bei BMW war er zuerst Leiter Produktmanagement für die Baureihen Z4, Z8, X5 und 3er. Danach stieg er zum Leiter für die Produkt-, Marken- und Marktstrategie in den oberen Führungskreis auf und war verantwortlich für die Neuausrichtung der Mehrmarkenstrategie und des Produktportfolios der Marken Mini, BMW und Rolls-Royce nach dem Ausstieg bei Rover.

Später wechselte Müller in die Geschäftsleitung zu BMW Motorrad als Leiter Vertrieb und Marketing und übernahm später unter der Leitung des jetzigen VW-Chef Herbert Diess den Bereich Entwicklung und Baureihen. Dort war er unter anderem dafür verantwortlich, dass BMW das erste Superbike entwickelt und auf den Markt gebracht hat und nach über 50 Jahren wieder in den Strassenrennsport zurückgekehrt ist.

Was sind laut Peter Müller die wichtigsten Punkte bei der weiteren Entwicklung des Microlino? Hierzu wird er wie folgt zitiert: „Der Microlino ist nun mal eine neue Kategorie und dafür braucht es auch neue Ansätze. [...] Es geht nun darum, das Fahrzeug mit unseren hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen zu überarbeiten und in Serie zu bringen. Der Microlino muss dabei so ausgelegt werden, dass auch mehr als tausend Fahrzeuge jährlich problemlos hergestellt und die Kundenanforderungen zu 100 Prozent erfüllt werden können. Für uns steht an erster Stelle, ein ausgereiftes Produkt auf die Strasse zu bringen und nicht so schnell wie möglich die Produktion zu starten. Denn auf lange Sicht macht nur ein ausgereiftes Produkt die Kunden glücklich und ich bin davon überzeugt, dass wir dies schaffen werden. In den nächsten Wochen wird dann ein genauerer Zeitplan folgen."

Wann der Microlino allerdings ob des schwelenden Streits mit Artega in Serie gehen wird, bleibt vorerst offen. Wir von Motor1.com Deutschland bleiben am Ball ...

Bildergalerie: Microlino auf der IAA 2019

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Microlino auf der IAA 2019

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