Ein bisschen Folie ist noch drauf, aber hier kriegen wir einen hervorragenden Blick auf den mächtigeren Elfer

Die Entwicklung der nächsten Generation des Porsche 911 Turbo schreitet voran. Neue Erlkönigbilder zeigen das Biest in zwei Varianten bei einem Tankstopp im US-Bundesstaat Nevada. Der Dank geht in diesem Fall an einen Leser von Motor1.com Italien, der die Bilder gemacht und sie uns zur Verfügung gestellt hat. 

Von vorne sehen die beiden Prototypen identisch aus, am Heck jedoch erkennt man große Unterschiede. Einer der beiden ist mit schwarzen Fünf-Speichen-Rädern ausgerüstet und hat zwei ovale Endrohre. Hier handelt es sich wohl um den normalen 911 Turbo. Der zweite Wagen kommt mit silbernen Multi-Speichen-Felgen und vier Trapez-förmigen Auspuffendrohren. Das muss die stärkere Turbo-S-Version sein. Verglichen mit dem 911 Carrera haben auch die neuen 992 Turbos ein breiteres Hinterteil. Außerdem gibt es einen größeren aktiven Spoiler. 

Die neuen Modelle werden Berichten zufolge von einer überarbeiteten Variante des bekannten 3,8-Liter-Biturbo-Boxers angetrieben. Der Standard-Turbo dürfte dabei um die 600 PS leisten, der Turbo S soll auf etwa 640 PS kommen. Allradantrieb ist natürlich gesetzt. Wie im 992 Carrera erwarten wir ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. 

Nachdem man dem neuen Turbo noch nicht auf der Frankfurter IAA die große Bühne gegeben hat, ist es vorstellbar, dass Porsche das Auto auf der Los Angeles Auto Show Ende November präsentieren wird. Sollte das offizielle Debüt nicht in Kalifornien stattfinden, wäre der Genfer Autosalon im März 2020 eine weitere Option. Das 911 Turbo Cabrio, von dem wir ebenfalls schon Erlkönigbilder zeigen konnten, sollte kurz darauf folgen.  

Bildergalerie: Porsche 911 Turbo und Turbo S Erlkönigbilder in USA