Und zwar auf der Produktionslinie in Zuffenhausen. Steht das Biest bereits in Genf?

Nanu, was haben wir denn hier? Nachdem wir den neuen 911 (992) Carrera S bereits gefahren haben und auch das 992 Cabrio offiziell vorgestellt ist, wird es Zeit, unsere Aufmerksamkeit auf die (noch) schnellere Varianten des neuen Elfers zu richten. Eine der wichtigsten ist zweifelsfrei der neue 911 Turbo. Porsche wird ihn im Laufe des Jahres offiziell vorstellen, aber wie Sie sehen können, ist die Katze schon jetzt halb aus dem Sack. 

Instagram User und Porsche Afficionado Todd Schleicher hat ein Zwei-in-Eins-Bild des neuen Biests veröffentlicht, das optisch kaum noch Fragen offen lässt. Zumindest, was das Heck des Autos betrifft. Es scheint, als wäre der Turbo direkt auf der neu gebauten Zuffenhausener 992-Produktionslinie fotografiert worden. Wie auch immer Herr Schleicher dort hin gelangen konnte. 

 

Was wir sehen, weiß durchaus zu überzeugen. Zumindest unserer Meinung nach. Dass es sich bei diesem metallicgrauen Monstrum um einen Turbo handelt, ist unverkennbar. Die vier eckigen Endrohre, der etwas größere Heckspoiler, der nochmal merklich breitere Hintern mit den Lufteinlässen vor den hinteren Kotflügeln ... hier schreit alles "Topmodell". Und ganz ehrlich: Das 992-Design mit dem neuen, dunklen Leuchtenband steht dem neuen Turbo ganz hervorragend.

Als Antrieb wird weiterhin der bekannte 3,8-Liter-Biturbo-Boxer fungieren. In guter alter Porsche-Tradition wird er Feinschliff erhalten haben und noch mehr Leistung generieren als bisher schon. 540 PS waren es zuletzt beim 991.2 Turbo, 580 beim Turbo S. Beim 992 dürfte der normale Turbo in etwa auf 580 PS kommen, der Turbo S wird deutlich über 600 PS leisten. Über die neue 8-Gang-Doppelkupplung wird die Kraft wie üblich an alle vier Räder gehen. 

Dieser gewaltige Leak könnte ein Zeichen sein, dass Porsche den 992 Turbo bereits Anfang März auf dem Genfer Autosalon 2019 präsentiert. Sollte dem nicht so sein, erwarten wir die offizielle Vorstellung im September auf der IAA in Frankfurt.

Quelle: Todd Schleicher / Instagram