Zubehörprogramm debütiert auf der IAA 2019

Mehr Leistung für Mercedes-Modelle? Klar, dann nichts wie ab zu AMG. Doch wem selbst das nicht reicht, sollte sich auf den Weg nach Bottrop zu Brabus machen. Dort gibt es jetzt einen Nachschlag für den AMG A 35. Offiziell vorgestellt wird die Brabus-A-Klasse auf der IAA 2019 (12. bis 22. September).

In der Brabus-Entwicklungsabteilung entstanden zwei Performance-Upgrades, die dem Triebwerk noch mehr Leistung entlocken sollen, ohne Alltagstauglichkeit und Standfestigkeit zu beeinträchtigen. Los geht es mit dem "PowerXtra B 35 Tuningkit", das dem aufgeladenen Vierventiler zu 44 PS mehr und zu einem 60 Newtonmeter höheren Drehmoment verhilft. Hauptbestandteil ist das sogenannte "PowerXtra Modul", das in Plug-and-Play-Technologie installiert wird. Es versorgt die Motorelektronik mit Kennfeldern zur Steuerung von Einspritzung und Zündung und erhöht den Ladedruck. Daraus resultieren dann unter dem Strich 350 PS und ein maximales Drehmoment von 460 Newtonmeter.

 

Die nächste Stufe liefert 365 PS bei 6.300 U/min durch das "PowerXtra + B 35 S Performance Upgrade". Zum Zusatzsteuergerät gesellt sich dann ein strömungstechnisch optimierter Endschalldämpfer. Der aus Edelstahl gefertigte Sportauspuff  bietet durch sein integriertes Soundmanagement Brabus zugfolge auch ein "faszinierendes Akustik-Spektrum zwischen betont diskret und aufregend sportlich". Der Schalldämpfer kann wahlweise mit den serienmäßigen Endrohren des A 35 oder mit vier optional erhältlichen Edelstahl/Carbon-Endrohrblenden kombiniert werden. Diese Endrohre, die für die Aufnahme in der Serienschürze konzipiert wurden, sind für Besitzer eines A 35, die kein Motortuning wünschen, auch einzeln erhältlich.

Brabus Mercedes-AMG A 35

Im Zusammenspiel mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt der Power-Kompaktwagen mit dem höchsten Upgrade in 4,4 Sekunden auf Tempo 100 erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h limitiert. Zum Vergleich: Der "normale" A 35 schafft den Sprint in 4,7 Sekunden. Für eine schärfere Optik sorgt das Aerodynamikprogramm: Der zweiteilige Brabus-Frontspoiler ist so konzipiert, dass er links und rechts am unteren Teil der Serienschürze fixiert wird. Die seitlich hochgezogenen Flaps tragen dazu bei, bei hohen Geschwindigkeiten den Auftrieb an der Vorderachse weiter zu reduzieren. Um den Fahrtwind optimal in die seitlichen Lufteinlässe am Frontstoßfänger zu leiten, gibt es die zwei Elemente, die über den horizontalen Stegen der seitlichen Belüftungsöffnungen angebracht sind. Ein eigener Brabus-Heckflügel auf dem Dach ersetzt den Serienheckspoiler.

 

Passende Felgen dürfen natürlich auch nicht fehlen: Das Showcar auf der IAA 2019 ist rundum mit BRABUS Monoblock T in der Dimension 8.5Jx19 ausgerüstet. Für dieses Fahrzeug wurden die Räder passend zur Karosserie glänzend schwarz lackiert. Die dazu passenden Hochleistungsreifen liefert Pirelli mit dem P Zero im Format 235/35 ZR 19.

Bildergalerie: Brabus Mercedes-AMG A 35