Das Fiesta-SUV soll noch 2019 vorgestellt werden

Bei Fords "Go Further"-Event im April 2019 war der neue Puma der Überraschungsgast, allerdings ließ er sich kaum blicken: Die Dunkelheit wurde nur durch zuckende Scheinwerferstrahlen erhellt, es war nur zu erahnen, wie der Wagen aussehen wird. Daher hat unser Rendering-Künstler nun ein Bild erschaffen, dass einen Ausblick auf das Auto gibt.

Das neue SUV basiert auf dem Fiesta, aber Ford hört es nicht gern, dass man den Puma als Fiesta-SUV bezeichnet. Wahrscheinlich weil das Preise auf Kleinwagen-Niveau nahelegt, und Ford möchte den Wagen wohl lieber höher positionieren.

Bildergalerie: Ford Puma (2020): Erste Bilder

Der neue Puma wird zwischen dem Ecosport und dem neuen Kuga (also dem Focus-SUV, das ebenfalls beim "Go Further"-Event debütierte) positioniert. Der Wagen wird wohl noch 2019 vorgestellt, kommt aber erst Anfang 2020 auf den Markt, wenn die Angaben von Topgear stimmen. Gebaut wird er im rumänischen Craiova, wo auch der Ecosport produziert wird.

Der Puma gegen Autos wie den Hyundai Kona, Peugeot 2008, Renault Captur, VW T-Cross und dergleichen Autos an. Einen Überblick über das Segment gibt unser Special zu den Kleinwagen-SUVs.

Bekannt ist außerdem das Kofferraumvolumen von 456 Liter. Zu den Abmessungen äußert sich Ford noch nicht. Die Länge dürfte zwischen 4,10 Meter (Ecosport) und 4,61 Meter (neuer Kuga) liegen. Autoexpress.co.uk spricht von einer Länge um die 4,20 Meter. Das wäre deutlich länger als der Fiesta, der je nach Version 4,04 bis 4,08 Meter misst.

Ford Puma (2019): Unser Rendering gibt einen Ausblick auf das Fiesta-SUV
Ford Puma (Rendering)
2018 Ford Fiesta ST Test
Ford Fiesta ST

Wenn unser Rendering-Künstler Recht behält, sieht man dem Puma seine Verwandtschaft mit dem Fiesta (besonders dem Fiesta ST) deutlich an. Genauso wie der neue Kuga ein bisschen wie ein aufgebockter Focus wirkt. Der Grill zieht sich beim Puma weiter nach unten, die Scheinwerfer sind etwas großflächiger und die Fenstergrafik ist an der Nähe der C-Säule anders.

Das Cockpit des Puma dürfte bis auf Details das gleiche wie beim Fiesta sein, das heißt er wird ein ähnliches Infotainment-Display bekommen und optional ein paar Farbkleckse:

Ford Fiesta ST Cockpit (2017)
Cockpit eines Fiesta ST

Da der Puma auf dem Fiesta basiert, dürfte er ähnliche Motoren bekommen. Aus dem gleichen Grund dürfte er ausschließlich Frontantrieb, aber kein Allradsystem erhalten. Wir rechnen damit, dass Ford wie beim Ecosport die Saugbenziner weglässt. Dann würden der 1.0 Ecoboost (100, 125 und 140 PS) der 1.5 Ecoboost mit 200 PS aus dem Fiesta ST sowie der 1.5 TDCi mit 85 PS übrig bleiben. Außerdem könnte das kürzlich für Fiesta und Focus vorgestellte Mildhybridsystem im 1.0 Ecoboost eingeführt werden, das laut Autoexpress rund 150 PS und 240 Newtonmeter liefert. 

Und die Preise? Der Fiesta 1.0 Ecoboost mit 100 PS gibt es ab 15.300 Euro, der entsprechende Puma wird aber deutlich teurer werden. Schließlich kostet schon der Ecosport mit 100-PS-Turbo 18.590 Euro, den alten Kuga gibt es ab 24.350 Euro. Demnach könnte der Basispreis irgendwo zwischen 20.000 und 22.000 Euro liegen. Das passt auch zur Konkurrenz. Den Renault Captur TCe 90 gibt es zum Beispiel ab 20.190 Euro, den Opel Crossland X mit 110-PS-Turbo sogar erst ab 21.190 Euro. Genauere Informationen zum Puma soll es laut Ford im Sommer 2019 geben.

Quellen: Ford, Autoexpress.co.ukTopgear

Bildergalerie: Ford Puma 2019 (Rendering)