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Mazda wirft mehr Licht auf das Wankel-Comeback

Bringt Mazda den Wankel doch nicht nur als Range Extender zurück?

Sean Sweeney RX-7 Render - Front

Von: Cam VanDerHorst

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

13. Mär. 2019 um 17:34 Uhr

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Seit dem Produktionsende des Mazda RX-8 im Jahr 2012 ist der Wankelmotor als Antrieb in Autos tot. Fans von Mazdas Wankel haben Jahre damit verbracht, über den Verlust des einzigartigen Triebwerks zu klagen und sehnsüchtig auf seine Rückkehr zu warten. Angesichts immer strengerer Abgasnormen und immer höherer Anforderungen an den Kraftstoffverbrauch schien es lange so, dass der Kreiskolbenmotor dazu verdammt war, ein Relikt der Vergangenheit zu bleiben.

Diese Autos fuhren mit Wankelmotor:

Der Porsche-Jäger von Mazda

Zeitreise: Unterwegs im NSU Ro 80

Allerdings steht seit einiger Zeit fest, dass Mazda 2020 ein Elektroauto auf den Markt bringt, bei dem ähnlich wie einst beim nie verwirklichten Audi A1 e-tron ein Wankelmotor als Range Extender dient. Allerdings treibt er nicht direkt die Räder an, sondern speist den Generator. 

Jetzt befeuert Ichiro Hirose, Leiter der Antriebsentwicklung bei Mazda, Gerüchte über ein Comeback des Wankels als komplette Antriesquelle.

Das australische Automagazin Drive konnte sich mit Hirose im Rahmen des Genfer Autosalons 2019 untetrhalten, wo Mazda den CX-30 enthüllte. Wichtiger als ein neuer Crossover war jedoch, was über die Entwicklungen von Mazda in der Wankeltechnologie enthüllt wurde.

Wankel-Comeback bei Mazda

Laut Hirose ist das, was ursprünglich als Range Extender gedacht war, angesichts der jüngsten technologischen Durchbrüche zu einem noch vielseitigeren Kraftwerk geworden. Er sagt, dass das neue flexible Wankel-Hybrid-Aggregat, das sich derzeit in der Entwicklung befindet, so effizient ist, dass es in jedem Markt der Welt verkauft werden kann - auch in Märkten mit bekanntermaßen strengen Abgasvorschriften.

Hirose beschrieb ein Setup ähnlich dem Toyota Prius, bei dem der Hybrid-Antriebsstrang die Vielseitigkeit hat, nicht nur Strom zu erzeugen, sondern bei Bedarf auch die Antriebsräder tatsächlich anzutreiben. Diese Technologie, genannt XEV, könnte in den nächsten Jahren in Serienfahrzeugen zum Einsatz kommen - zumindest in Australien und, wie wir uns vorstellen können, im Mazda-Heimatland Japan.

Das ist vielleicht die vielversprechendste Nachricht für den treuen Kreiskolbenmotor. Während wir zwar vielleicht nie wieder solch ein Auto wie den RX-7 bekommen werden, könnte in der Tat etwas noch Besseres herauskommen.

Quelle: Drive.com.au

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