Und noch drei weitere neue Autos sind für 2019 geplant

Ende Februar hat Ferrari den Plan verkündet, 2019 fünf neue Autos auf den Markt zu bringen. Den Anfang machte der bereits vorgestellte F8 Tributo als Ersatz für den 488 GTB. Er debütiert aktuell auch auf dem Genfer Autosalon 2019. Sonderlich viele Details zu den kommenden Neuheiten hat das Cavallino Rampante zwar nicht herausgelassen, allerdings wissen wir nun immerhin, dass das Unternehmen mit seinem nächsten Neuzugang absolutes Neuland betreten wird. Wie ein hochrangiger Ferrari-Offizieller den Kollegen von Auto Express in Genf erzählte, wird das nächste Auto nämlich ein Sportwagen mit einem V6-Hybrid-Motor sein. 

Natürlich will Ferrari zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu viel über sein neues Auto verraten, allerdings gibt man bereits zu, dass es in zwei bis drei Monaten vorgestellt wird. Die Firmen-Oberen aus Maranello sagten, dass das bisher noch namenlose Modell ein neues Segment und eine neue Position im Portfolio von Ferrari etablieren wird: "Der V6 hilft uns, einen anderen Ansatz anzubieten und er erlaubt es uns, eine größere Familie zu erschaffen, ohne Performance einzubüßen." 

Auto Express spekuliert auch, dass das fragliche Fahrzeug eher nicht günstiger sein wird als der bisherige Einstieg. Das wäre der knapp 190.000 Euro teure Portofino. Womöglich werde er, trotz des kleineren Motors, sogar teurer als der neue F8 Tributo. Die Chancen stehen nämlich nicht schlecht, dass die Leistung des V6 dank der Elektro-Unterstützung über der des 3,9-Liter-Biturbo-V8 des F8 (720 PS und 770 Nm) liegt. 

Und was ist mit den anderen drei Neuvorstellungen, die bis Ende 2019 geplant sind? Eine davon ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der F8 Spider. Womöglich kriegen auch der GTC4Lusso sowie sein V8-Bruder GTC4Lusso T eine Modellpflege. Auf das hoch kontroverse SUV brauchen Sie übrigens nicht zu warten. Ferrari bleibt bei seinem Plan und wird den Purosangue wohl nicht vor 2022 auf den Markt bringen.  

Ferrari-Boss Louis Camilleri sagte zu CarAdvice, dass Ferrari nicht sonderlich besorgt darüber ist, etwas spät in die SUV-Party einzusteigen. Das Unternehmen sei zuversichtlich, dass der Purosangue das beste Auto seiner Klasse werde. Er gab zu, dass das Thema Ferrari und SUV einiges an Skepsis hervorgerufen habe. Allerdings sei es richtig gewesen, dem Projekt grünes Licht zu geben, weil das Modell "ziemlich spektakulär" werde und "unserer DNA treu" bleibe.

Quelle: Auto Express, CarAdvice