VW Dune Buggy: Comeback als Elektro-Studie
Das Konzept wird auf dem Genfer Autosalon 2019 präsentiert
VW lässt eine Legende wieder aufleben: Anfang März 2019 präsentiert der Wolfsburger Konzern die erste vollelektrische Version eines neuen Buggys. Angelehnt an die populären US-Strandbuggys der 1960er-Jahre basiert die Studie auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), um zu beweisen, wie vielseitig die neue Plattform ist.
„Ein Buggy ist mehr als ein Auto. Es ist ein automobiles Lebensgefühl. Das spiegelt sich auch im neuen E-Buggy wider, der zeigt, wie die moderne, retrofreie Interpretation eines solchen Klassikers aussieht und vor allem, wie emotional Elektromobilität sein kann“, sagt Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen.
Der konzeptionelle Ansatz des vollelektrischen Buggys orientiert sich an den historischen Vorbildern aus Kalifornien: Damals bildete das Käfer-Chassis die Grundlage, heute präsentiert sich der MEB ähnlich flexibel. Die Neuinterpretation des reinrassigen Buggys verzichtet stilecht auf festes Dach und konventionelle Türen. Zusätzlich dominieren freistehende Räder mit Offroad-Reifen, hinzu kommen offene Seitenschweller.
Die neue Studie auf MEB-Basis soll zeigen, dass die vollelektrische Plattform nicht ausschließlich nur für Großserien-Modelle genutzt werden kann. Der Modulare E-Antriebsbaukasten hat VW zufolge das Potenzial, genau wie damals die Käfer-Plattform, individuelle Kleinserien entstehen zu lassen.
Die Geschichte der Spaß-Mobile mit VW-Technik ist lang: Vom Käfer-Cabriolet, über Sonder- und Spezialkarosserien von Firmen wie Hebmüller und Rometsch bis zu komplett offenen Varianten wie dem Meyers-Manx Buggy gab es jahrzehntelang kreative und teilweise exklusive Sonderlösungen auf Käfer-Basis. Bis in die 80er-Jahre entstanden weltweit rund 250.000 individuelle Fahrzeuge in Kleinserien und Unikaten. 2011 zeigte VW den Buggy Up.
Bildergalerie: VW Dune Buggy Teaser
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