Rendering zeigt das Elektroauto auf MEB-Basis

Volkswagen testet bereits Prototypen des neuen Elektroautos namens ID. (VW lässt neuerdings den zweiten Punkt in I.D. weg). Die Wolfsburger erproben den intern Neo genannten Wagen derzeit im heißen Südafrika und haben bereits "offizielle Erlkönigbilder" davon veröffentlicht. Unser Illustrator hat nun ein Rendering angefertigt.

Vorne zeigt unser Rendering-Bild ein paar Lufteinlässe mehr als die Studie, die Scheinwerfer wirken etwas konventioneller:

VW-ID Alias Neo (Rendern)
Volkswagen MEB

Außerdem sind die Türen konventionell angeschlagen. Die Räder sehen ähnlich aerodynamisch ausgefeilt aus wie bei der Studie, auch die große Windschutzscheibe und die schmalen Rückleuchten wurden übernommen.

VW ID. (Neo) Rendering
VW ID. (Neo) Rendering
VW ID. (Neo) Rendering

Über die technischen Daten des ID.  ist noch nicht viel bekannt, aber das Wenige wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Es soll drei Versionen geben:

  • Basisversion für 35.500 Euro mit 48-kWh-Akku und 330 Kilometer Reichweite (WLTP)
  • Mittlere Version mit 450 Kilometer Reichweite und mehr Leistung
  • Topversion mit 600 Kilometer Reichweite und noch mehr Leistung

Zu den PS-Zahlen gibt es noch nicht einmal Gerüchte, doch wenn sich VW an der Konkurrenz orientiert, könnte die Basisversion 150 PS Höchstleistung haben (wie der Nissan Leaf), die Topversion vielleicht etwas über 200 PS (wie der Top-Kona). Der ID. soll einen Onboard-Lader mit 7,2 oder 11 Kilowatt Ladeleistung sowie einen Anschluss für das Schnellladen mit Gleichstrom mit 125 kW Leistung besitzen.

Von der Größe her ist der ID. ein Kompaktwagen à la Golf. Technische Grundlage ist der Modulare Elektrobaukasten (MEB). Laut VW sollen die MEB-Fahrzeuge eine Klasse höher als die MQB-Autos antreten, also wohl in der Mittelklasse. Dazu passt, dass der Radstand mit 2,83 Meter größer ist als beim heutigen VW Passat. Dem entprechend viel Beinfreiheit werden die Passagiere im Fond genießen. 

Innen hat der I.D. angeblich ein völlig neues Interieur mit nur wenigen Tasten, die Bedienung soll durch den Touchscreen oder über eine neue Spracherkennung erfolgen, zudem gibt es ein kleines Display hinter dem Rad und ein Head-up-Display.

Volkswagen MEB
Volkswagen MEB
Volkswagen MEB

Der ID. konkurriert vor allem mit dem Nissan Leaf und dem Hyundai Ioniq, aber auch Elektro-SUVs wie Hyundai Kona Elektro, Kia e-Niro und Kia e-Soul gehören zum Wettbewerbsumfeld. Wenn Tesla es schafft, das versprochene Basisversion des Model 3 für rund 35.000 Dollar (30.000 Euro) auf den Markt zu bringen, dann wird dieses wohl der Hauptwettbewerber sein. Der ID. wird ab Ende 2019 in Zwickau produziert und kommt dann Ende 2019 oder Anfang 2020 auf den Markt. Ebenfalls 2020 soll die Serienversion des ID. Crozz starten. Schon im ersten Jahr will VW 100.000 Autos aus der ID-Familie verkaufen. ID. Buzz und ID. Vizzion sollen erst 2022 folgen.

Quelle: Autoexpress.co.uk

Bildergalerie: Volkswagen ID. (Testfahrten in Südafrika 2018)