Der Fond des Phantom EWB wird zum Mini-Appartement

Wie viele wichtige Verträge schon im Fond eines Rolls-Royce unterzeichnet wurden? Genau wissen wir das natürlich nicht, aber demnächst könnten es einige Abkommen mehr werden. Auf der Automesse in Chengdu (China) hat Rolls-Royce jetzt eine sogenannte „Privacy Suite“ vorgestellt.

Noch mehr Luxus auf Rädern:

Grundlage für die Mischung aus Büro und Suite ist der gigantische, gut sechs Meter lange Rolls-Royce Phantom EWB. Ideal, um dort den Fond bei Bedarf enorm aufzurüsten. Wichtigster Bestandteil ist eine elektrochromatische Trennwand zwischen Cockpit und Fond. Auf Knopfdruck können die hinteren Passagiere entweder durch die Scheibe nach vorne gucken oder einen opaken Milchglas-Effekt bekommen.

Spätestens dann sind die wichtigen Entscheider unter sich. Laut Rolls-Royce dringt dank extremer Dämmung nicht ein Ton nach vorne. Für Unterhaltungen mit dem Fahrer (wahlweise auch Befehle) gibt es ein sogenanntes Intercom-System. Nach Betätigung einer Taste kann der Chauffeur ebenso die Fondinsassen anfunken. Diese können aber entscheiden, ob sie den „Anruf“ annehmen oder ablehnen.

Um wichtige Dokumente innerhalb des Phantom zu transportieren, sieht Rolls-Royce eine Art Durchreiche vor, die diskret beleuchtet ist. Um das intime Erlebnis im Fond abzurunden, gibt es ein Entertainmentsystem mit zwei Zwölf-Zoll-Bildschirmen sowie abgedunkelte Seitenfenster mit Gardinen.

Bildergalerie: Rolls-Royce Phantom Privacy Suite