Tesla-Model-S-Jäger kommt 2020 auf eigener Plattform

Auch wenn es nicht annähernd danach aussieht, aber dieser stark getarnte Kombi-Schrägstrich-Leichenwagen ist die künftige Luxus-Elektro-Limousine von Mercedes. Wie Sie vielleicht wissen, möchten die Schwaben bis 2022 gleich zehn neue E-Autos auf den Markt werfen. Einige, die bald kommen, kennen wir schon. Den kompakten EQA beispielsweise. Oder das Mittelklasse-SUV EQC. Dann wären da noch die elektrischen Transporter eVito und eSprinter. Jetzt sehen wir zum ersten Mal auch einen Erlkönig des EQS. Die große Limousine wird sowas wie eine elektrische S-Klasse und soll 2020 auf den Markt kommen.

Mehr zu den Elektroautos von Mercedes:

Natürlich hat das, was Sie hier auf den Bildern sehen, noch sehr wenig Aussagekraft. Ein paar Dinge erkennt man trotzdem schon ganz gut. Der EQS scheint flacher und deutlich coupéhafter zu werden, als man das von einer normalen S-Klasse kennt. Außerdem stimmt das Außenspiegel-Design mit dem des EQC überein. Den riesigen Buckel am Heck vergessen Sie am besten schnell wieder. In der Serie erwarten wir eine schneidige Coupé-Limousine mit abfallendem Dach.

Der EQS wird gegen die High-End-Versionen des Tesla Model S positioniert werden. Zu seinen Konkurrenten dürfte auch der rein elektrische Nachfolger des VW Phaeton zählen, den die 2018er-Genf-Studie I.D. Vizzion ankündigte. Er soll 2021 kommen.

Natürlich arbeitet Mercedes auch an einer Neuauflage der herkömmlichen S-Klasse. Auch sie ist 2020 fällig. Gemeinsamkeiten mit dem EQS wird es allerdings nicht geben. Während die nächste S-Klasse auf der Heckantriebsplattform MRA sitzt, wuchtet man den EQS auf die neue, modulare MEA-Plattform, die von allen reinen Mercedes-Elektrikern genutzt werden soll.

Die MEA-Plattform debütiert im SUV EQC. Daimlers erstes EQ-Modell wird am 4. September 2018 enthüllt.

Neben dem EQS ist später auch eine kleinere Elektro-Limousine zu erwarten, die etwa C-Klasse-Größe haben dürfte.

Bildergalerie: 2020 Mercedes EQ S Prototyp