Das Facelift steht in den Startlöchern


Was war im Jahr 2017 der meistverkaufte Porsche in Deutschland? Der 911? Falsch: Am beliebtesten war der Macan. Doch inzwischen muss sich das SUV ordentlich strecken: Jüngst hat Porsche den neuen Cayenne auf den Markt gebracht und auch der technisch mit dem Macan verwandte Audi Q5 erfuhr eine Neuauflage.

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Seit dem Debüt im Jahr 2014 hat Porsche weltweit mehr als 350.000 Macan verkauft. Das erklärt, warum zumindest optisch keine radikalen Einschnitte vorgenommen werden. Darauf deuten die getarnten Prototypen hin, mit denen letzte Erprobungsfahrten auf 3.400 Meter Höhe in Lesotho durchgeführt werden.

Mehr Leistung für die Benziner

Speziell die „eindrucksvollen“ Offroad-Eigenschaften hebt Porsche hervor. Was wird sich beim Facelift-Macan ändern? Zunächst leichte Retuschen, darunter schmalere Rückleuchten. Innen wird vor allem der Infotainment-Bereich vergrößert, die Vorlage hierzu liefern Panamera und Cayenne. Beim Fahrwerk soll mehr Aluminium zum Einsatz kommen, Porsche plant offenbar, den Fokus in Richtung Komfort zu legen.

Was lässt sich zu den Motoren sagen? Fest steht: Der Diesel ist bereits seit Februar 2018 aus dem Rennen. Mit Blick auf weltweite Märkte hat er auch keine oberste Priorität. Ein Plug-in-Hybrid ist aus technischen Gründen erst bei der nächsten Macan-Generation möglich. Und so bekommen die Benziner mehr Leistung: Das Basismodell mit bislang 252 PS schließt wohl mit fast 300 PS zum Rest der Macan-Palette auf, während der Macan S von 340 PS in Richtung der 360 PS des GTS geht. Beim Turbo erwartet man die bislang dem Performance-Paket vorbehaltenen 440 PS.

Endgültig mehr wissen wir am 25. Juli 2018, wenn der geliftete Porsche Macan in China vorgestellt wird.

 

Bildergalerie: Porsche Macan Erprobungsfahrt in Südafrika