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Neuer Porsche 911 als Erlkönig
Andere Heckleuchten, andere Instrumente und andere Plattform

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
25. Jun. 2018 um 13:18 Uhr
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Die aktuelle Generation des Porsche 911 kam im Jahr 2011 auf den Markt, der Nachfolger ist also langsam fällig. Noch 2018 soll er vorgestellt werden. So haben die Erlkönige, die unser Fotograf nun am Nürburgring erwischte, nur mehr wenig Tarnung.
Mehr zum kommenden Elfer:
Neuer Porsche 911 als "offizieller Erlkönig"
Ups! Der neue Porsche 911 (992) legt komplett die Tarnung ab
Statt hinter der üblichen Tarnfolie verbirgt sich der neue 911 hinter schlichtem, schwarzem Klebeband, und zwar nicht allzu viel davon. Der neue Elfer ist auf den ersten Blick als solcher erkennbar, fast möchte man sagen: Das ist ja nur ein Facelift. So sind die Form der Scheinwerfer, die schmalen Tagfahrleuchten und die Seitenansicht unverändert. Doch es gibt durchaus deutliche Änderungen. Dazu gehören die kantigeren Außenspiegel, die geänderte Frontschürze, die beiden neuen Blechfalten auf der Fronthaube und die flacher liegende A-Säule.
Doch am deutlichsten werden die Änderungen am Heck ausfallen, das auch am stärksten getarnt ist. Die scharfe Kante, die es bisher unterhalb der Rückleuchten gab, entfällt. Dafür gibt es ein von links nach rechts durchgehendes Leuchtband, das die Rückleuchten miteinander verbindet. Das erinnert an die Studie Mission E, die als Taycan in Serie gehen soll. Gut möglich, dass der Rest der Leuchten ebenfalls wie beim Mission E aussehen wird – also wie ein sehr breites U. Die dritte Bremsleuchte, die bei dem Erlkönig wie angeklebt wirkt, wird bei der Serienversion natürlich besser integriert sein. Neu ist auch der dreiteilige Spoiler, der offenbar elektrisch ausfährt.
Interessant sind auch die Varianten der Endrohre. Die Fotos zeigen zwei verschiedene Autos, eines mit ovalen und eines mit trapezförmigen Endrohren. Das bringt uns zu den Motorisierungen. Hier ist zunächst mal Aufatmen angesagt: Anders als der 718 Cayman/Boxster wird der Elfer keinen Turbo-Vierzylinder bekommen, sondern normalerweise von einem aufgeladenen Sechszylinder angetrieben werden. Dazu wird aber eine Plug-in-Hybrid-Version kommen, nach Gerüchten sind es sogar zwei. Ob darin Vierzylinder oder Sechszylinder arbeiten, ist noch nicht bekannt.
Der neue Elfer (interner Codename: 992) soll auf einer neuen Sportwagen-Plattform basieren, auf der auch der kommende Audi R8 und der Nachfolger des Lamborghini Aventador beruhen. Innen bekommt der 911 nun erstmals ein Instrumentendisplay. In der Mitte vor dem Fahrer soll aber nach wie vor ein konventionell ausgeführtes Rundinstrument die Drehzahl anzeigen. Man darf gespannt sein.
Lesen Sie auch:
Bildergalerie: Neuer Porsche 911 als Erlkönig

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