Touring Sciadipersia: Schicker Umbau
Kleinserie auf Basis des Maserati GranTurismo
Steht bei Ihnen ein Maserati GranTurismo in der Garage? Und Sie mögen sein Design nicht mehr sehen? Dann auf nach Mailand! Dort dreht Touring Superleggera den GranTurismo durch den Wolf, heraus kommt der exklusive Sciadipersia. Offiziell vorgestellt wird der Sportwagen auf dem Genfer Autosalon 2018 (8. bis 18. März).
Unikat für den Schah
Nun werden Sie sich vielleicht fragen: Sciadi-was? Dazu müssen wir ins Jahr 1959 zurückgehen. Damals ließ sich der Schah von Persien (italienisch: Scià di Persia) einen Maserati 5000 GT bei Touring karossieren, das Einzelstück wurde nach dem Herrscher des heutigen Iran benannt. Fast 60 Jahre später wird es immerhin zehn Exemplare des Neo-Sciadipersia geben, der Preis richtet sich nach den Sonderwünschen der Kundschaft.
Sanfte Form
Laut Touring Superleggera soll dem aktuellen Trend zu aggressiven Frontpartien entgegengewirkt werden, gleichzeitig geht es um die Erinnerung an vergangene Zeiten, als Beispiel nennt man den Orient-Express. Wenden wir uns lieber den Fakten zu: Nach dem Umbau zum Sciadipersia wiegt der Maserati 1,7 Tonnen, im Raum stehen außerdem Werte von 4,6 Sekunden auf Tempo 100 und eine Spitze von 301 km/h. Am 4,7-Liter-V8 des GranTurismo ändert Touring angeblich nichts, der Sauger kommt auf 460 PS.
Ein halbes Jahr Umbauzeit
Lackiert ist der Sciadipersia in „Orient Night Blue“, innen mixt man Leder mit gebürstetem Aluminium. Hinzu kommt ein eigens angefertigtes Kofferset der Marke Foglizzo. Sechs Monate soll der Umbau dauern, Touring gibt darauf eine Garantie von zwei Jahren.
Bildergalerie: Touring Sciadipersia: Schicker Umbau
Auch interessant
Stellantis-Chef macht Ansage: Maserati wird nicht verkauft
Alfa Romeo hat genug von riesigen Bildschirmen
Omoda X: Neues China-SUV im Fünf-Meter-Format vorgestellt
Kawasaki KLE500 (2027): Update mit neuer automatischer Kupplung
Toyotas nächstes Mittelmotor-Coupé geht dieses Wochenende ins Rennen
Subaru kündigt neuen WRX mit Schaltgetriebe an – aber nur für Japan
BYD Shark (2027): Der 436-PS-Pick-up kommt nach Deutschland (Update)