Nach dem Straßenfahrzeug folgt der Rennwagen

Im September 2017 zog Bentley auf der IAA in Frankfurt am Main die Tücher von der Neuauflage des Continental GT. Nur zwei Monate später schiebt der britische Hersteller nun die GT3-Version hinterher. Und diese zweite Generation des Rennwagens hat große Fußstapfen zu füllen. Der Continental GT3 der ersten Generation hat sich als Meisterschafts-Sieger im Langstreckenrennsport erwiesen und bisher 120 Podiumsplätze und 45 Siege bei 528 Rennen auf der ganzen Welt erzielt. Mit welchen Features kann die stark bespoilerte Neuauflage aufwarten?

V8 mit 550 PS trifft auf weniger als 1.300 Kilogramm
,Der neue Continental GT hat sich als hervorragenden Ausgangspunkt für die Entwicklung eines neuen Rennwagens erwiesen", so Bentley-Motorsportchef Brian Gush. Das Fahrzeug entstand in Crewe, wo es von einem Team aus Bentley-Motorsport-Ingenieuren und Technikern des Partners M-Sport entwickelt wurde. Wie auch das Straßenfahrzeug baut der GT3 auf der überwiegend aus Aluminium gefertigten Architektur auf. Während der normale Conti allerdings immer noch über 2,2 Tonnen auf die Waage bringt, soll die Rennversion ein Gewicht von deutlich unter 1.300 Kilogramm erreichen. Anders als der StVO-konforme Wagen mit 635 PS starkem 6,0-Liter-W12 hat der GT3 auch ,nur" einen 4,0-LIter-V8-Twinturbo unter der Haube, der 550 PS leistet. Ebenfalls neu: das Trockensumpfsystem, der Ansaugtrakt, die Auspuffanlage sowie die Fahrwerks- und Bremssysteme.

Renndebüt Anfang 2018 in Monza
Damit der neue Rennwagen die Aufgaben seines Vorgängers übernehmen darf, muss er ein sechsmonatiges Testprogramm absolvieren. Dieses findet in Großbritannien, Frankreich und Portugal statt und beinhaltet unter anderem volle 24-Stunden-Rennsimulationen. An den Start rollt der Continental GT3 dann 2018. Sein Renndebüt gibt er beim Auftakt-Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup am 21. und 22. April in Monza. Wer dann im Cockpit Platz nehmen wird, ist noch nicht bekannt.

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