Wird es den BMW-X5-Rivalen nur in Japan geben?

Eine neue Nummer im SUV-Programm von Mazda: Der CX-8 erweitert das Angebot im oberen Bereich. Ein erstes Foto zeigt jetzt, wie der Wagen aussieht.

Dimension für drei Reihen
Allzu viele Informationen gibt Mazda noch nicht preis, spricht aber davon, dass der CX-8 zum Marken-Flaggschiff auf dem japanischen Markt werden soll. Hinzu kommt laut Hersteller eine neue Reife im sogenannten Kodo-Design, wir würden optisch eher von einem verlängerten CX-5 sprechen. Das bringt uns zu den Abmessungen: Mit 4,90 Meter ist der CX-8 35 Zentimeter länger als der CX-5 und so groß wie ein BMW X5. Auch der Radstand von 2,93 Meter ist X5-Niveau. So wird der Einbau einer dritten Sitzreihe für bis zu sieben Plätze ermöglicht. Weitere Daten des Mazda CX-8: 1,84 Meter Breite und 1,73 Meter Höhe.

Nur für Japan?
Nun stellt sich natürlich die Frage, warum Mazda den CX-8 baut. Mit gleichem Radstand gibt es den 5,06 Meter langen CX-9, er wird aber in seiner neuesten Version bislang nur in den USA angeboten. Ergo springt auf anderen Märkten wie Japan der CX-8 in die Bresche. Motorenseitig spricht Mazda von einem 2,2-Liter-Diesel. Das könnte auf das Aggregat aus dem CX-5 hindeuten, dort leistet es 150 respektive 175 PS.

Start zum Jahresende
Noch 2017 soll der CX-8 in Japan auf den Markt kommen. Nur dort? Es gibt Indizien, die einen Export nahelegen. So sind Diesel in Japan eher weniger gefragt, zudem ist die Ziffer Acht in China eine Glückszahl. Für China spricht außerdem, dass dort seit 2016 der CX-4 verkauft, eine Crossover-Version des CX-5. Für Europa spräche die Nachfrage nach einem großen SUV der Marke. Den CX-7 gibt es seit 2012 nicht mehr. Als Mazda in den Jahren 2008 und 2009 einige hundert Exemplare des CX-9 nach Deutschland brachte, waren diese schneller vergriffen als gedacht. Hierzulande könnte der CX-8 gegen den zwar kürzeren, aber auch dreireihigen VW Tiguan Allspace antreten.

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