Opel Insignia OPC Sports Tourer: Der rasende Kofferraum
Starker Kombi soll noch 2009 auf den Markt kommen
Maximaler Schub unter der Haube
Genau wie bei der Insignia OPC Limousine arbeitet auch im Sports Tourer ein Sechszylinder-Turbobenziner mit 2,8 Liter Hubraum. Die Leistung beträgt 325 PS, das maximale Drehmoment beziffert Opel auf 435 Newtonmeter. Ausgangsbasis ist der bereits bekannte Sechszylinder mit 260 PS. Optimierungen insbesondere auf der Auslassseite machen die OPC-Ausführung um 25 Prozent leistungsstärker. Spezielle Schalldämpfer entlassen das Abgas mit weniger Gegendruck und kernigem Sound.
Anpassungsfähiger Charakter
Die Kraft wird per Sechsgang-Schaltgetriebe auf alle vier Räder übertragen. Der schnelle Insignia Sports Tourer prescht in 6,3 Sekunden auf Tempo 100, die Spitze wird bei 250 Sachen abgeregelt. Für das im Vergleich zum ebenfalls allradgetriebenen Insignia Sport um zehn Millimeter tiefergelegte mechatronische Fahrwerk hat man die Vorderachse modifiziert. Hochleistungs-Federbeine sollen die Lenkung von störenden Krafteinflüssen entkoppeln. Hinzu kommen eine Brembo-Bremsanlage und ein adaptives Sportdifferenzial. Das beim OPC serienmäßige FlexRide-Fahrwerk ist auf Dynamik ausgelegt und bietet drei Programme zur Auswahl: ,Standard" für Komfort, die härtere Auslegung ,Sport" und den Höchstleistungsmodus ,OPC". Unverändert bleibt der Kofferraum, in den maximal 1.530 Liter Gepäck passen.
Tests am Limit
Im Vorfeld wurde der schnelle Kombi zwölf Tage lang auf der Nordschleife des Nürburgrings erprobt. Laut Opel entsprechen die 10.145 gefahrenen Kilometer ungefähr 180.000 Kilometern auf der Straße. Der separate Test sei erforderlich gewesen, weil die Fahrwerksabstimmung dem nach hinten und oben verschobenen Schwerpunkt des Sports Tourer angepasst wurde. Auf den Markt soll der fixe Lademeister noch im Jahr 2009 kommen.
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