Opel Insignia Sports Tourer (2017) im Test

Größe ist einfach alles … zumindest für viele Kombi-Käufer. Bei Opel war aber spätestens nach dem Aus des Vectra C Caravan im Jahr 2008 erst einmal Schluss mit unendlichem Ladevolumen, denn aus dem Vectra wurde der Insignia. Und aus dem Caravan im Jahr 2009 ein Sports Tourer. Jetzt will Opel mit der zweiten Generation des Insignia Sports Tourer zurück zu alter Größe finden. Ob der Neuzugang in Sachen Platzangebot mit den wichtigsten Konkurrenten mithalten kann und ob auch Optik, Technik sowie Fahrverhalten auf der Höhe der Zeit sind? Test!

Modernes Design mit Studienbezug
Wie das bei Kombiversionen von bereits etablierten Modellen so ist, gibt es in Sachen Design keine großen Überraschungen mehr. So wird der Vorderwagen 1:1 von der Limousine mit dem Namenszusatz Grand Sport übernommen. Und auch die tiefen L-förmigen Sicken in den Seiten kennen wir bereits. Am Heck fallen vor allem die LED-Rückleuchten auf, in denen die obere Dachlinie aus Chrom in einem Haken endet. Geschmackssache, aber dieser Designkniff kommt einem auf jeden Fall bekannt vor. Warum? Gerade das Sports-Tourer-Hinterteil wurde sehr stark an das im Jahr 2013 auf der IAA in Frankfurt gezeigte Studienfahrzeug Monza Concept angelehnt.

Zahlen, Zahlen, Zahlen
Mit einer Länge von 4,99 Meter gibt es nicht mehr viele Kombis auf dem europäischen Markt, die dem neuen Sports Tourer das Wasser rei...