Zu sehen ist das Kunstwerk in der Ausstellung des Pop-Artisten Romero Britto

Zu den bekanntesten Pop-Art-Künstlern gehörten Roy Lichtenstein oder Andy Warhol. Beide sind längst tot, ihren Zenit hatte die Pop-Art ja auch in den 60er-Jahren. Für den brasilianischen Künstler Romero Britto, Jahrgang 1963, ist die Zeit dieser Kunstrichtung noch nicht beendet, er malt in diesem Stil. Seine farbenfrohen Neo-Pop-Kreationen sind unter anderem im Museum of Modern Art und im Guggenheim-Museum in New York zu bewundern.

Oberklasse-Coupé als Leinwand
Ein Beispiel für Brittos Kunst ist der im Pop-Art-Stil bemalte Bentley Continental GT. Während das Oberklasse-Coupe normalerweise in gedeckten Farben daherkommt, sprüht der Britto-Bentley vor Lebensfreude. Auf quietschblauem Untergrund lässt der Brasilianer bunte Blumen blühen und poppige Sterne aufgehen. Abstrakte Figuren, die an Comic-Figuren erinnern, schmücken die Türen.

Ausstellung in Berlin
Der bunte Continental GT entstand 2003 als nicht fahrfähiger Prototyp. Vom 10. Juli bis zum 6. September 2009 ist das Kunstwerk nun in der Britto-Ausstellung "Come to my World" im Berliner Automobil-Forum Unter den Linden zu sehen. Am Ende der Ausstellung lässt Bentley das Kunstwerk zugunsten von Multiple-Sklerose-Kranken und geistig Behinderten versteigern.

Bildergalerie: Quietschfidele Oberklasse