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Video: VW Arteon Shooting Brake im Test - Schön... teuer!?

Ist die Motorisierung mit 280 PS ihr Geld wert, oder geht es eine Nummer kleiner?

Daniel Hohmeyer Daniel Hohmeyer

Von: Daniel Hohmeyer

30. Apr. 2021 um 16:00 Uhr

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Das schönste Auto von VW ist ein Kombi! Klar, ob man ihn schön findet ist Geschmackssache, doch selbst den größten Quenglern wird es schwerfallen an der Shooting Brake Silhouette des Arteon etwas zu bemängeln.

Vielleicht werden manche sagen: Das ist doch nur ein Passat im feinen Anzug! Naja, ist das wirklich so schlimm? Tatsächlich gibt es nämlich ein ganz anderes Problem: den Preis. Der fällt relativ hoch aus, was nicht zu dem passt, was VW mit dem Arteon Shooting Brake bietet. Doch wer nun resigniert, weil der Arteon das Budget sprengt, hat einen mächtigen Verbündeten: Wertverlust. 

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Seit 2017 ist der Arteon die Top-Limousine von VW. Vom Hersteller als Gran Turismo bezeichnet, erhält der Wagen ein Facelift und wird um eine neue Karosserievariante bereichert: einen Shooting Brake, also einen Kombi mit sportlicher Optik. 

Die Karosserie wurde ab der B-Säule neu gestaltet. So entstand ein eigenständiges Heck. Der Clou: Wenn man von oben guckt, wird der obere Teil der Karosserie nach hinten schmaler, was ausgestellte Radkästen ermöglicht. Ein Dachspoiler und zusätzlich noch eine Lippe unter dem Heckfenster erhöhen den Anpressdruck an der Hinterachse und verstärken den sportlichen Eindruck. 

Limousine und Kombi sind beide 4,87 Meter lang. Die Veränderung zum Vorgänger ist nicht nennenswert, sie liegt im Millimeterbereich. Aber der Kombi ist etwa zwei Zentimeter höher. Das führt zu mehr Kopffreiheit im Fond (plus 46 mm), aber auch vorne (plus 11 mm).

Zu den Konkurrenten des Arteon Shooting Brake rechnet VW die Touring-Modelle von BMW (3er und 5er), die T-Modelle von Mercedes (C- und E-Klasse) sowie Audi A4 Avant und Volvo V60.  

Die Ausstattungen heißen nach wie vor Arteon, Elegance und R-Line. Die beiden gehobenen Versionen haben 18-Zoll-Räder statt der serienmäßigen 17-Zöller. Voneinander unterscheiden lassen sie sich durch die Außenspiegelkappen: Beim Elegance sind sie silbern, bei R-Line in Wagenfarbe. Außerdem haben sie unterschiedliche Frontschürzen und Endrohrblenden (zwei einzelne bei Elegance, zwei doppelte bei R-Line). Dazu kommt nun noch die R-Version mit 20-Zöllern und anderen sportlichen Details.

Volkswagen Arteon

Motor 2,0-L-4-Zylinder-Benziner

Leistung 280 PS (5.000 – 6.500 U/min)

Max. Drehmoment 350 Nm (1.700 – 5.600 U/min)

Leergewicht 1.726 kg

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h 5.5 sek.

Verbrauch 8,3 l

Getriebeart 7-Gang-DSG

Antrieb Allradantrieb

Länge 4.866 mm

Breite 1.871 mm

Höhe 1.460 mm

Kofferraumvolumen 565 - 1.632 l

Basispreis 56.185 Euro

Preis des Testwagens 71.320 Euro

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