Black 'n White
Mit der ,Black Edition" des Jeep Wrangler im Schnee
Gefühlte minus zwanzig Grad und ein peitschender Wind gepaart mit Schneeflocken in der Größe von Hühnereiern – dem Testwagen macht das nichts aus, dem Fotografen dagegen schon. Unaufhaltsam wühlt sich der Wrangler durch den mit vierzig Zentimeter Neuschnee bedeckten Offroadpark. Doch Vorsicht ist geboten! Kaum dass man die in Weiß gehüllten Felsbrocken und heimtückisch zugefrorenen Wasserlöcher erahnen kann. Zur Freude des Fotografen hat Jeep zusätzlich Humor gezeigt, indem das Sondermodell "Black Edition" genannt wird, um es uns dann ganzflächig in Weiß lackiert zur Verfügung zu stellen.
Oldie, but Goldie Der Wrangler ist seit seiner letzten Renovierung fitter denn je. Wichtigstes Detail hierbei ist das Plus an Motorleistung von ehemals 177 auf 200 PS und die damit einhergehende Umrüstung auf die Euro-5-Norm. Wieviel Kraft auf die vier Räder übertragen wird, hängt dabei von der jeweiligen Getriebeversion ab. Beim Schaltgetriebe sind es 410 Newtonmeter Drehmoment, bei der mit nur fünf Gängen schaltenden Automatikversion werden 460 Newtonmeter los gelassen. Die Automatik scheint besonders bei höheren Geschwindigkeiten manchmal etwas ratlos und hält den Motor lieber in hohen Touren, statt einen nachfolgenden Gang einzulegen. Konzeptionsbedingt laut sind auch die Fahrgeräusche bei hohem Autobahntempo. Zwar wurde im Zuge der Modellpflege einiges an Dämmung getan, trotzdem bleibt das unverkleidete Hardtop nach wie vor eine präsente Geräuschquelle. Wer will, kann jedoch mit einigen wenigen Handgriffen die beiden Vorderteile des Hardtops entfernen und mit etwas Geschick und Werkzeug auch den hinteren Teil, womit sich der Wrangler zum Frischluft-Spaßmobil verwandeln lässt, Sonnenschein nicht inbegriffen. Nicht im Serienumfang eingeschlossen ist außerdem eine sportliche, direkte Lenkung. Zwar lässt sich der große Offroader relativ zielsicher manövrieren, eine Rückmeldung spürt man jedoch kaum am edlen Lederlenkrad. Das Fahrwerk indes verdient großes Lob: kaum ein Schlagloch, das der Wrangler trotz Starrachsen und Schraubenfedern an die Insassen weitergibt oder das Urgestein aus seiner Bahn werfen könnte.
Offroad-Ikone Die wahren Tugenden unseres Testwagens liegen ohnehin mehr abseits der Straße. Dank der großen Bodenfreiheit von 257 Millimeter in Verbindung mit kurzen Überhängen vorn und hinten bewältigt er auch schwierige Geländepassagen. Ein 38,4 Grad großer vorderer Böschungswinkel, ein bis zu 25,1 Grad großer Rampenwinkel sowie ein hinterer Böschungswinkel von 31,4 Grad bestätigen dies. Darüber hinaus besitzt der Wrangler ein zuschaltbares, zweistufiges Verteilergetriebe mit einem Geländeuntersetzung im Verhältnis von 2,72:1. Zack, und da ist es auch schon passiert kurz nicht aufgepasst und schon steckt der Wrangler knietief in einem durch Schnee und Eis unsichtbaren Wasserloch. Für viele andere so genannte SUVs wäre jetzt ohne tatkräftige Hilfe mittels Abschleppseil Schluss, unseren Jeep aber kümmert so was nicht. Kurz von 4H auf 4L den Allradantrieb mit Geländeuntersetzung zugeschaltet und dank des zusätzlichen Sperrdifferentials lässt er sich mit einem leichten Aufschaukeln aus dem Schlammloch mühelos befreien.
Oldie, but Goldie Der Wrangler ist seit seiner letzten Renovierung fitter denn je. Wichtigstes Detail hierbei ist das Plus an Motorleistung von ehemals 177 auf 200 PS und die damit einhergehende Umrüstung auf die Euro-5-Norm. Wieviel Kraft auf die vier Räder übertragen wird, hängt dabei von der jeweiligen Getriebeversion ab. Beim Schaltgetriebe sind es 410 Newtonmeter Drehmoment, bei der mit nur fünf Gängen schaltenden Automatikversion werden 460 Newtonmeter los gelassen. Die Automatik scheint besonders bei höheren Geschwindigkeiten manchmal etwas ratlos und hält den Motor lieber in hohen Touren, statt einen nachfolgenden Gang einzulegen. Konzeptionsbedingt laut sind auch die Fahrgeräusche bei hohem Autobahntempo. Zwar wurde im Zuge der Modellpflege einiges an Dämmung getan, trotzdem bleibt das unverkleidete Hardtop nach wie vor eine präsente Geräuschquelle. Wer will, kann jedoch mit einigen wenigen Handgriffen die beiden Vorderteile des Hardtops entfernen und mit etwas Geschick und Werkzeug auch den hinteren Teil, womit sich der Wrangler zum Frischluft-Spaßmobil verwandeln lässt, Sonnenschein nicht inbegriffen. Nicht im Serienumfang eingeschlossen ist außerdem eine sportliche, direkte Lenkung. Zwar lässt sich der große Offroader relativ zielsicher manövrieren, eine Rückmeldung spürt man jedoch kaum am edlen Lederlenkrad. Das Fahrwerk indes verdient großes Lob: kaum ein Schlagloch, das der Wrangler trotz Starrachsen und Schraubenfedern an die Insassen weitergibt oder das Urgestein aus seiner Bahn werfen könnte.
Offroad-Ikone Die wahren Tugenden unseres Testwagens liegen ohnehin mehr abseits der Straße. Dank der großen Bodenfreiheit von 257 Millimeter in Verbindung mit kurzen Überhängen vorn und hinten bewältigt er auch schwierige Geländepassagen. Ein 38,4 Grad großer vorderer Böschungswinkel, ein bis zu 25,1 Grad großer Rampenwinkel sowie ein hinterer Böschungswinkel von 31,4 Grad bestätigen dies. Darüber hinaus besitzt der Wrangler ein zuschaltbares, zweistufiges Verteilergetriebe mit einem Geländeuntersetzung im Verhältnis von 2,72:1. Zack, und da ist es auch schon passiert kurz nicht aufgepasst und schon steckt der Wrangler knietief in einem durch Schnee und Eis unsichtbaren Wasserloch. Für viele andere so genannte SUVs wäre jetzt ohne tatkräftige Hilfe mittels Abschleppseil Schluss, unseren Jeep aber kümmert so was nicht. Kurz von 4H auf 4L den Allradantrieb mit Geländeuntersetzung zugeschaltet und dank des zusätzlichen Sperrdifferentials lässt er sich mit einem leichten Aufschaukeln aus dem Schlammloch mühelos befreien.
Wertung
Preisliste
|
Jeep Wrangler Unlimited 2.8 CRD Black Edition |
|
| Grundpreis: | 41.975 Euro |
| Modell | Preis in Euro |
| Jeep Wrangler 2.8 CRD Black Edition | 38.625 Euro |
| Ausstattungen | Preis in Euro |
| ABS | Serie |
| ESP | Serie |
| ASR | Serie |
| Airbag Fahrer | Serie |
| Airbag Beifahrer | Serie |
| Seitenairbags vorn | Serie |
| elektr. Fensterheber vorn | Serie |
| elektr. Fensterheber hinten | Serie |
| elektr. verstellbare Außenspiegel | Serie |
| Klimaautomatik | Serie |
| Zentralverriegelung mit Fernbed. | Serie |
| Automatikgetriebe | Serie |
| Bildschirmnavigation | Serie |
| CD-Radio | Serie |
| MP3 | Serie |
| Metalliclackierung | 600 |
| Leichtmetallfelgen | Serie (18 Zoll) |
| Sitzhöheneinstellung | Serie |
| Tempomat | Serie |
| Lederausstattung | Serie |
| Nebelscheinwerfer | Serie |
| Komfort & Navigation-Paket: Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Seitenairbags vorn, Leichmetallräder 18 Zoll, Multimedia-Navigations-System mit 30 GB Festplatte, Bluetooth-Freisprecheinrichtung | Serie |
| Hard Top (Wagenfarbe) | Serie |
| Soft Top | 850 |
| Geänderte Achsübersetzung von 3,21 auf 3,73 | ohne Aufpreis |
| Seitenscheiben und Heckscheibe abgedunkelt | Serie |
Datenblatt
| Motor und Antrieb | |
| Motorart | Reihenmotor |
| Zylinder | 4 |
| Ventile | 16 |
| Hubraum in ccm | 2.776 |
| Leistung in PS | 200 |
| Leistung in kW | 147 |
| bei U/min | 1.600 bis 2.600 |
| Drehmoment in Nm | 460 |
| Antrieb | zuschaltbarer Vierradantrieb mit Geländeuntersetzung |
| Gänge | 5 |
| Getriebe | Automatik |
| Fahrwerk | |
| Spurweite vorn in mm | 1.572 |
| Spurweite hinten in mm | 1.572 |
| Radaufhängung vorn | Fünflenker-Starrachse mit Schraubenfedern und Stoßdämpfern, Panhardstab, Querstabilisator |
| Radaufhängung hinten | Fünflenker-Starrachse mit Schraubenfedern und Stoßdämpfern, Panhardstab, Querstabilisator |
| Wendekreis in m | 12,25 |
| Räder, Reifen vorn | 275/45 R 17; 17 x 7,5 |
| Räder, Reifen hinten | 275/45 R 17; 17 x 7,5 |
| Geländekompetenz | |
| Böschungswinkel vorn in Grad | 38 |
| Böschungswinkel hinten in Grad | 31,7 |
| Rampenwinkel in Grad | 20 |
| Wattiefe in mm | 483 |
| Bodenfreiheit in mm | 256,5 |
| Maße und Gewichte | |
| Länge in mm | 4.751 |
| Breite in mm | 1.877 |
| Höhe in mm | 1.865 |
| Radstand in mm | 2.947 |
| Leergewicht in kg | 2.073 |
| Zuladung in kg | 467 |
| Kofferraumvolumen in Liter | 498 |
| Kofferraumvolumen, variabel in Liter | 935 |
| Anhängelast, gebremst in kg | 1.000 bzw. 2.200 (geänderte Achsübersetzung) |
| Tankinhalt in Liter | 85,2 |
| Kraftstoffart | Diesel |
| Fahrleistungen / Verbrauch | |
| Höchstgeschwindigkeit in km/h | 172 |
| Beschleunigung 0-100 km/h in Sekunden | 10,7 |
| EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km | 8,3 |
| EG-Verbrauch innerorts in Liter/100 km | 10,0 |
| EG-Verbrauch außerorts in Liter/100 km | 7,3 |
| CO2-Emission in g/km | 217 |
| Schadstoffklasse | Euro 5 |
| Fixkosten | |
| Haftpflicht-Klasse | 24 |
| Teilkasko-Klasse | 21 |
| Vollkasko-Klasse | 23 |
| Service-Intervalle | 20.000 km / 40.000 km |
Bildergalerie: Sonder-Jeep im Test
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