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BMW i3 (2026) im ersten Test: Hervorragendes Gesamtpaket trotz Fahrspaß-Schwächen

Unterwegs im i3 50 xDrive mit 469 PS und rund 900 Kilometer Reichweite

BMW i3 (2027) im Test
Bild von: BMW
Stefan Wagner Stefan Wagner

Erst vor ein paar Tagen musste auch BMW seine Ziele für 2026 nach unten korrigieren. Ganz so halsbrecherisch wie in Wolfsburg und Ingolstadt scheint die Lage in München nicht zu sein, dennoch sah auch die Zukunft im Münchner Vierzylinder am Petuelring schon mal rosiger aus. Hoffnung macht dem Propeller das Prestigeobjekt Neue Klasse.

Vom Erfolg der technologisch brillanten Elektro-Riege wird sehr viel abhängen. Fast schon trotzig wies Entwicklungschef Dr. Joachim Post beim Fahrtermin auf mehr als 100.000 Bestellungen in Europa für den iX3 hin. Auch die Nachfrage nach dem neuen i3 sei sehr stark.

Das hilft schon mal, denn der erste elektrische 3er muss liefern. Entsprechend gespannt waren wir, die Münchner Mittelklasse-Zeitenwende (theoretisch mehr als 900 Kilometer Reichweite) endlich in die Finger zu bekommen. Vieles stimmt beim ersten 3er ohne Verbrennungsmotor, manches verleiht ihm branchenweit Vorsprung, es gibt jedoch einen schwerwiegenden Punkt, der die eingefleischten Fans der Freude am Fahren irritieren könnte.

Bildergalerie: BMW i3 (2027) im Test

Was ist also der neue i3? Mit dem gleichnamigen Kleinwagen von einst hat er nichts mehr zu tun, er ist im Prinzip das Limousinen-Pendant zum iX3. BMW hat den Übergang ins Zeitalter der Elektrifizierung erfolgreicher gemeistert als die meisten anderen Hersteller, ganz sicher erfolgreicher als seine wichtigsten Konkurrenten aus Stuttgart und Ingolstadt. Gleichzeitig bleibt man in München klugerweise "technologieoffen". Das bedeutet: Alle, die noch immer keinen Bock auf Elektro haben, können weiterhin einen neuen 3er mit Verbrennungsmotor beziehen. Wenngleich nicht mehr mit Diesel.

Das sich selbiger auch in der neuesten Iteration ziemlich großartig anstellt, können Sie unserem Test des M350 mit 443-PS-Sechszylinder entnehmen. Doch seien wir ehrlich: Den 3er, der in aller Munde ist, sehen wir hier. Mehr als 18 Millionen Exemplare seiner ikonischen Mittelklasse konnte BMW seit dem Start im Jahr 1975 absetzen. Der 3er ist das meistverkaufte und nach wie vor wichtigste Auto der Bayern. Jetzt kommt er erstmals rein elektrisch.

Was steckt drunter?

Auch der i3 verfügt über die sechste Generation der elektrischen eDrive-Technik von BMW. Unter diesem Begriff fasst BMW die 800-Volt-Technik, das bidirektionale Laden, die neuen Batterien mit Rundzellen und die Antriebe zusammen.

Das sämtliche Errungenschaften der Neue Klasse-Architektur auch in puncto Energieeffizienz der lange ersehnte Gamechanger sind, erkennen Sie beim Blick auf die Reichweiten. In Verbindung mit dem doch recht gigantischen Akku ergeben sich hier theoretisch über 900 Kilometer mit einer Ladung. Selbst mit dem kleineren Akku des 40ers sind im Bestfall mehr als 700 Kilometer drin.

Den ausführlichen Fahrbericht der neuen BMW i3 Limousine lesen Sie auf InsideEVs Deutschland, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität.