Hennesseys neues Hypercar hat über 2.000 PS und ein Schaltgetriebe
Der Venom F5-M feiert sein Debüt mit 2.059 PS und einem Sechsgang-Schaltgetriebe mit Kulissenschaltung. Hell Yeah!
Der Hennessey Venom F5 ist eines der verrücktesten Hypercars der Welt, da dürfte es wenig Widerrede geben: 1.842 PS und eine angegebene Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h untermauern dies nur zu gut. Nichtsdestotrotz legt Hennessey beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed noch einmal nach und präsentiert eine noch radikalere Version: den Venom F5-M.
Das „M“ steht für „Manual“ – das macht die Angelegenheit gleich noch ein wenig verrückter. Der texanische Sportwagenbauer kündigte den F5-M ursprünglich bereits 2024 an – man sprach von einem 6-Gang-Schaltgetriebe und den bekannten 1.842 PS. Doch die Serienversion legt nun noch eine Schippe drauf.
2027 Hennessey Venom F5-M
M wie Manual: Handschaltung mit über 2.000 PS
Der Venom F5-M leistet jetzt brachiale 2.059 PS aus seinem 6,6-Liter-V8-Biturbo. Damit gehört er zu den leistungsstärksten Serienautos der Welt – lediglich der Rimac Nevera R (2.107 PS) und der Koenigsegg Gemera (2.300 PS) liegen darüber. Die komplette Leistung wird ausschließlich über ein Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterräder übertragen.
Der gewaltige Antriebsstrang steckt in einem neuen Monocoque aus Carbon, das von einer überarbeiteten Karosserie umhüllt wird. Dazu zählen ein integrierter Dachlufteinlass sowie eine riesige Finne, die zusätzlichen Abtrieb erzeugen soll – insbesondere jenseits von 200 mph (322 km/h). Den F5-M wird es ausschließlich als Roadster geben; zudem führt er erstmals eine adaptive Fahrwerksregelung in der Venom-Baureihe ein.
Der erste Serien-F5-M, der hier gezeigt wird, entstand im Auftrag eines Kunden aus Großbritannien, der mit Hennesseys Individualabteilung Maverick zusammenarbeitete. Das Auto zeigt violettes Carbon, Akzente aus 24 karätigem Gold und handgemalte Flaggen beidseits der Finne. Sogar der Familienname des Besitzers ist verewigt: „Sheikh“.
Preis und Stückzahl: extrem exklusiv
Günstig ist das amerikanische Handschalter-Hypercar erwartungsgemäß nicht. Hennessey will lediglich 12 Exemplare des Venom F5-M bauen, jedes zum Preis von 2,65 Millionen Dollar (circa 2,32 Millionen Euro). Zum Vergleich: Der Einstiegspreis für das normale F5 Coupé iegt bei rund 2,1 Millionen Dollar (1,84 Millionen Euro).
Sein Serien-Debüt feiert der Venom F5-M beim Goodwood Festival of Speed. Dort wird er während der viertägigen Veranstaltung zweimal täglich den legendären Hillclimb in Angriff nehmen. Am Steuer sitzt Rennfahrer Alex Brundle.
Motor1 meint: Gerade als man dachte, der Venom F5 könne nicht noch absurder werden, legt Hennessey mit mehr Leistung, adaptivem Fahrwerk und einem Sechsgang-Handschaltgetriebe nach. Das klingt irre – im bestmöglichen Sinne.
Bildergalerie: Hennessey Venom F5-M 2027
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