Audi Nuvolari (2027) am Nürburgring erwischt: Er kommt echt so
Am Brutal-Design des Prototypen wird sich nichts mehr ändern, wie auch dieser Erlkönig am Ring zeigt
Vor einer Woche sorgte Audi mit seinem Nuvolari für ordentlich Bewegung in den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke. Der bayerische Stealth Bomber kam deutlich besser weg als etwa AMG GT4-Türer oder Ferrari Luce, die meisten Beobachter fanden ihn sogar reichlich gelungen. Dennoch fragten sich viele: Geht der wirklich so in Serie? Ein frisch am Nürburgring eingefangener Testträger zeigt nun: Ja, der kommt so.
So richtig überraschend ist das natürlich nicht mehr. Beim Geheimtermin in einem Ingolstädter Design-Studio vor gut drei Wochen bestätigte Audis Chef-Techniker Rouven Mohr uns bereits, dass sich am finalen Design gegenüber dem in Monaco vorgestellten Schock-Prototypen im Prinzip nichts mehr ändern wird.
Jetzt sehen wir einen Nuvolari mit der üblichen Erlkönig-Tarnung, wie er sich auf der Nordschleife den finalen Schliff abholt. Klar, er steht auf gänzlich anderen Rädern, ansonsten sehen wir aber auch durch die schwarz-weiße Folie nichts, was wir nicht schon am Premieren-Fahrzeug gesehen hätten.
Bildergalerie: Audi Nuvolari (2026) Erlkönig am Nürburgring
Wenn Sie weiter hineinstöbern wollen in die vielen Details des Nuvolari, dann empfehlen wir Ihnen dieses Lesestück. Die Kurzfassung zum stärksten und schnellsten Audi aller Zeiten lautet hingegen wie folgt:
- Antrieb: 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit drei Axialfluss-Elektromotoren ergeben eine Systemleistung von 1.001 PS; das Layout ist vom Lamborghini Temerario abgeleitet, dreht wie im Lambo 10.000 U/min, liefert allerdings 81 PS mehr Leistung;
- Chassis: hier dient in weiten Teilen ebenfalls der Temerario als Basis, allerdings wird das Alu-Spaceframe-Gerüst des Stiers ohnehin von Audi geliefert; zudem unterscheidet sich der Nuvolari durch eine vollständige Carbon-Karosserie, die noch nicht einmal der Lamborghini Revuelto bietet; das Trockengewicht wird um die 1.730 Kilo betragen
- Fahrwerk: Der Nuvolari erhält ein Setup mit passiven Dämpfern, die aber in Zug- und Druckstufe einstellbar sind; dazu kommt ein neuer prädiktiver Quattro-Allrad, den Rouven Mohr als das intelligenteste Allradsystem der Welt bezeichnet; das Auto steht auf 20- und 21-Zoll-Rädern und kriegt Carbon-Bremsen mit 420-mm-Scheiben vorne;
Der Audi Nuvolari wird weitgehend in Handarbeit in Italien und Deutschland gefertigt. Die Auslieferungen starten 2027 und werden sich über gut eineinhalb Jahre erstrecken. Insgesamt werden 499 Exemplare entstehen. Der Preis liegt bei 590.000 Euro.
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