Pures Kino: Bugatti ließ seine besten Hypercars auf Eis driften
Klassiker und aktuellen Modelle durften es in St. Moritz richtig krachen lassen
Die Kälte hält einen Bugatti-Besitzer nicht davon ab, sein beeindruckendes Fahrzeug zu genießen. Das jährliche I.C.E. in St. Moritz erweist sich als perfekter Spielplatz für diese Hypercars – wie auch das Video unten zeigt.
Bugatti brachte eine Handvoll Fahrzeuge mit, die die eigene Historie feiern – sowohl Klassiker als auch aktuelle Modelle. Von einem verkleinerten Type 35 und einem wunderschönen Type 51 bis hin zu einem Trio brachialer Bolide-Hyperexoten: Die Bandbreite wirkte auf der Eis- und Schnee-Piste geradezu majestätisch.

Wenn der St. Moritzersee mit einer funkelnden, weißen Eisfläche bedeckt ist, wird das Dorf zur Bühne eines der spektakulärsten Concours der Welt: The I.C.E. St. Moritz – Zitat Bugatti: "eine einzigartige Hommage an automobile Grandezza, die dem rauen Zauber des Winters trotzt und eine Leidenschaft feiert, die die Zeit überdauert hat: das Streben nach vollendeter automobilen Exzellenz sowie eine Ode an Glückseligkeit und Glamour."
Zu Ehren des Bugatti Veyron betraten dieses Jahr gleich drei Veyron-Sondermodelle das Eis: ein Veyron Grand Sport Vitesse "Soleil de Nuit", begleitet vom Veyron Grand Sport Vitesse "Rembrandt Bugatti" sowie dem Veyron Grand Sport Vitesse "Meo Costantini" aus der Kollektion "Les Légendes de Bugatti". Als Reverenz an diese ikonische Bugatti-Ära der 2000er-Jahre präsentierte Hedley Studios eine ebenso einzigartige Hommage an den Type 35: den Bugatti Baby II "Meo Costantini".
Bildergalerie: Bugatti bei The ICE in St. Moritz
Wann immer man so viele Bugatti-Modelle an einem Ort sieht, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen besonderen Anlass handelt. Am beeindruckendsten ist für mich allerdings, wie viel Traktion die Fahrer unter diesen Bedingungen gefunden haben.
Ja, Veyron und Bolide verfügen über Allradantrieb. Aber hier muss enorme Leistung auf einen ziemlich glatten und dazu eiskalten Untergrund übertragen werden. Ich frage mich, ob es für diese Autos überhaupt spezielle Schneereifen gibt. Und falls ja: Mich würde ebenso interessieren, was so ein Satz kosten würde.
Welches Auto war dort das coolste (Wortspiel beabsichtigt)? Meine Stimme geht an die Person am Steuer des EB110. Zwar ist er im Vergleich zu den kompromisslosen Maschinen ringsum leistungsschwächer, doch dieses Auto steht wie kaum ein anderes für seine Ära – und bleibt ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Supersportwagen.
Die wirklich coolsten Leute sind natürlich die Fahrer in den offenen Vintage-Rennwagen. Hochpreisige, extrem leistungsstarke Fahrzeuge quer über eine verschneite Landschaft driften zu sehen, ist ein beeindruckender Anblick. Respekt für alle Super- und Hypercar-Besitzer, die die Möglichkeiten ihrer Autos tatsächlich ausnutzen.
Quelle: Bugatti
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