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Erwischt: Porsche 911 Turbo S Facelift kommt als Hybrid

Das 992.2 Turbo Cabrio wurde nun ungetarnt erwischt. Die Premiere des Turbo Facelift steht unmittelbar bevor

Porsche 911 Turbo Cabrio (2026) Erlkönig

Bild von: Automedia

Stefan Wagner Stefan Wagner

Von: Stefan Wagner

1. Aug. 2025 um 15:01 Uhr

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Unser letzter Erlkönig-Eintrag zum Facelift des Porsche 911 Turbo datiert vom März. Damals zeigte sich das 992.2 Turbo S Coupé relativ ungetarnt auf der Nordschleife. Jetzt haben unsere Fotografen ein weitgehend seriennahes Turbo S Cabrio bei Tests in Südeuropa erwischt. Klar ist inzwischen: Der überarbeitete Elfer-Big Boss kommt als Hybrid. 

Es ist inzwischen über ein Jahr her, dass Porsche die ersten Varianten des 992-Facelift präsentiert hat. Kaufbar sind inzwischen die überarbeiteten Varianten GTS, Carrera, Targa und GT3. Aber so eine Elfer-Modellpalette ist ja quasi niemals komplett und so warten wir gespannt auf den erst kürzlich erwischten 992 Speedster, den alles verkloppenden GT2 RS und natürlich auf den 992.2 Turbo S. Jetzt kündigte Porsche-CEO Oliver Blume im Halbjahresbericht an, dass der Turbo S noch in diesem Jahr präsentiert wird. Auch eine Nicht-S-Version dürfte folgen.

Der Porsche-Chef bestätigte außerdem, dass der Turbo S ein Hybridsystem erhalten wird. So richtig überraschend kommt das nicht, denn bereits im Oktober 2024 hatte der damalige Finanzvorstand Lutz Meschke bekannt gegeben, dass der 992.2 Turbo S elektrifiziert wird. Die neue 911-Variante wird Batterien von Varta nutzen, nachdem Porsche kürzlich die Firma V4Drive GmbH von der Varta AG übernommen hat.

Der aktuelle GTS verwendet bereits zylindrische Zellen von V4Drive, das nach der Übernahme durch Porsche in V4Smart umbenannt wurde. Die 1,9-kWh-Akkupakete des T-Hybrid-Systems werden an den Standorten Ellwangen und Nördlingen gefertigt. Bis Ende des Jahres soll die Belegschaft an beiden Standorten auf insgesamt 375 Mitarbeitende wachsen – zur Vorbereitung auf weitere Hybridmodelle des 911. Es gibt zudem Gerüchte, dass auch der GT2 RS mit Hybridantrieb kommen könnte. Offiziell ist dazu noch nichts.

Bildergalerie: Porsche 911 Turbo Cabrio (2026) Erlkönig

Porsche 911 Turbo Cabrio (2026) Erlkönig

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Quelle: Automedia

Mit dem Hybridantrieb, der im 911 GTS eine ziemliche Schau ist, wird der neue Turbo S nochmal deutlich an Leistung zulegen. Bisher brachte es dessen 3,8-Liter-Biturbo-Boxer auf 650 PS und 800 Nm Drehmoment. Es ist davon auszugehen, dass Porsche die 700-PS-Grenze durchbrechen will. Allerdings bringt der Hybridantrieb auch zusätzliches Gewicht mit sich. Beim GTS beträgt die Zunahme rund 60 Kilogramm. In solchen Leistungssphären dürfte man nicht all zu viel davon merken.

Optisch bemerkenswert: Das Turbo S Facelift übernimmt die streitbare 911 GTS-Front mit den aktiven vertikalen Lüftungsklappen. Dazu gibt es eine komplett neue Frontschürze und auch die Auspuffendrohre haben - zumindest am hier gezeigten Prototypen eine leicht andere Form als bisher. 

Wir erwarten die offizielle Präsentation des neuen 911 Turbo S Coupé und Cabrio in den kommenden Wochen. Marktstart dürfte dann Ende 2025 oder Anfang 2026 sein. 

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Quelle: Automedia

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