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Maserati-CEO: Nicht einfach, die schlechten Verkäufe zu verbessern

Santo Ficili erwartet nicht, dass der italienische Automobilhersteller in diesem Jahr Geld verdienen wird

2023 Maserati Grecale Trofeo

Von: Christopher Smith

Veröffentlicht von: Roland Hildebrandt

15. Jan. 2025 um 14:46 Uhr

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Es ist kein Geheimnis, dass 2024 ein hartes Jahr für Stellantis war. Es war so hart, dass Carlos Tavares schließlich von seinem Posten als CEO zurücktrat, nachdem es zu allerlei angeblichen Schuldzuweisungen zwischen ihm und dem gesamten Stellantis-Vorstand gekommen war. In den USA wurde viel über den Absatzrückgang bei Jeep, Ram und Dodge berichtet, ganz zu schweigen von den angespannten Beziehungen zu den Händlern. Aber besonders schlecht sieht es bei Maserati aus.

Lediglich 541 Maserati wurden 2024 in Deutschland neu zugelassen. Wir warten immer noch auf die vollständigen Verkaufszahlen für 2024, aber Autocar berichtet, dass Maserati einen Rückgang von über 50 Prozent verzeichnet. Auch der Umsatz ist um den gleichen Betrag zurückgegangen, und die Produktion der EVs von Maserati ist immer noch stillgelegt.

CEO Santo Ficili - der im Oktober 2024 eingestellt wurde, nachdem Tavares seinen Ex-Chef Davide Grasso gefeuert hatte - hat die scheinbar monumentale Aufgabe, die Dinge wieder ins Lot zu bringen. Im Gespräch mit Autocar skizzierte er einen umfassenden Plan, um die Luxusmarke wieder in die Gewinnzone zu bringen. Aber es wird nicht einfach sein, und es wird auch nicht so schnell gehen.

Maserati MC20 Icon und MC20 Legend

Alles beginnt mit dem Aufbau eines starken Teams, das sich darum kümmert, Maserati wettbewerbsfähiger zu machen. Preissenkungen sind nicht ausgeschlossen, und auch Kostensenkungen innerhalb des Unternehmens stehen zur Debatte. Er räumte ein, dass die Marketingbemühungen nicht effektiv waren und plante sogar einen Relaunch des GranCabrio, das im Februar 2024 debütierte.

Und offenbar sind auch die Maserati-Händler weitgehend unzufrieden mit der Art und Weise, wie die bisherige Führung die Geschäfte geführt hat. Dies scheint bei den Marken unter dem Dach von Stellantis durchaus ein Trend zu sein. Die Wiederherstellung dieser Beziehungen ist eine Priorität für Ficili.

Wenn alles nach Plan läuft, wird das Jahr 2025 trotzdem ein Minusjahr sein. Ficili erwartet, dass das Unternehmen frühestens 2026 in die Gewinnzone kommt, aber er ist vorsichtig optimistisch. "Ich bin sehr zuversichtlich, denn die Marke hat ein großes Erbe, und wenn man mit einer solchen Marke ein kleines Feuer hat, dann kann man auch ein ganz anderes Feuer haben", sagte er.

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Maserati: Die Neuheiten für 2025 im Überblick

Vergessene Studien: Maserati Buran (2000)

Quelle: Autocar

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