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Jemand wollte ein Waffenholster in seinem Hennessey Venom F5

Hennessey sagt nicht, ob man den Wunsch erfüllte, aber überrascht wären wir aufgrund der texanischen Wurzeln des Unternehmens nicht

Hennessey Venom F5

Eine vortreffliche Gegebenheit bei Hennesseys Kleinserien-Supersportwagen Venom F5: Der Kunde kann seinem Hypercar eine persönliche Note geben. Teils auch eine sehr persönliche Note. Seit der Markteinführung vor vier Jahren hat das Unternehmen dahingehend einige interessante Anfragen erhalten.

Hennesseys Design-Direktor Nathan Malinick verriet in einem kürzlich veröffentlichten Interview, dass mindestens eine Person das Unternehmen gebeten hat, ein Pistolenholster in das Handschuhfach seines künftigen Fahrzeugs einzubauen.

Malinick bezeichnete dies in dem CarBuzz-Interview als "sehr markengerecht für Texas", verriet aber nicht, ob das Unternehmen der Bitte nachgekommen ist. Laut Firmengründer und CEO John Hennessey schätzen die Kunden den "Texas-Swag".

Die zusätzliche Personalisierung habe zwar ihren Preis, aber die Kunden verstünden das. Malinick vergleicht die Handwerkskunst von Hennessey mit "einer sehr feinen mechanischen Uhr.... Wenn man sie schätzt, schätzt man sie. Wenn nicht, dann nicht, und das ist in Ordnung". Ein Beispiel sind die speziellen Farben der Autos. Einige der Lackierungen, mit denen Hennessey seine F5 versieht, haben Hunderte oder Tausende von Stunden in Anspruch genommen.

Der Venom F5 untermauert sein brutales Erscheinungsbild auch in technischer Hinsicht. Angetrieben wird er von einem doppelt aufgeladenen 6,6-Liter-V8, der es auf 1.842 PS und 1.617 Nm Drehmoment leistet. Dieser irre Output trifft bei der geschlossenen Version des Autos auf lediglich 1.360 Kilogramm Gewicht. Von 0 auf 100 km/h fliegt der F5 in 2,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 500 km/h liegen.

Während der Wagen vor vier Jahren mit einem automatisierten Siebengang-Schaltgetriebe auf den Markt kam, stellte Hennessey Anfang des Jahres den Venom F5-M mit manueller Schaltung vor. Es gibt auch eine Roadster-Version. Die Preise fürs Coupé starten bei 2,1 Millionen US-Dollar, die offene Variante soll bei drei Millionen Dollar liegen.