Bugatti-Besitzer geben sechsstellige Summen für Extras aus
So etwas wie einen Standard-Bugatti gibt es gar nicht ...
Exotische Automarken neigen dazu, damit zu prahlen, dass sie wirklich einzigartige Autos bauen. Selbst wenn innerhalb einer limitierten Serie mehrere Fahrzeuge gebaut werden, entscheiden sich die solvente Kundschaft für unterschiedliche Ausstattungsoptionen. Theoretisch ist also kein Auto wie das andere.
Aber wie viel geben die Reichen aus, um ein wirklich maßgeschneidertes Produkt zu besitzen? Bugatti hat jetzt verraten, welche Summe ein Kunde zusätzlich zum ohnehin schon exorbitanten Grundpreis ausgibt. Fest steht: Einen "Basis-Bugatti" von der Stange gibt es nicht und kein Kunde hat jemals so einen gekauft. Noch zu Zeiten des Veyron hieß es, der durchschnittliche Bugatti-Kunde besäße 64 Autos plus Yachten und Co.
Bildergalerie: Bugatti W16 Mistral (2024) Höchstgeschwindigkeits-Weltrekord für offene Fahrzeuge
In einem Interview mit dem Magazin Top Gear sagte Bugatti-Chef Mate Rimac nun, dass die Kundschaft in Molsheim aus Leuten besteht, die zusätzlich zum Listenpreis 500.000 Euro mehr ausgeben, um ihr Auto zu personalisieren. Zum Vergleich: Dafür kriegt man auch einen "normalen" Ferrari 12Cilindri.
"Wir haben diese speziellen Programme, die wir mit unseren Kunden durchführen. Die Autos werden immer mehr individualisiert. Jedes Auto ist wirklich etwas Besonderes. Wir sind derzeit bei etwa einer halben Million Euro pro Auto für die Individualisierung.
Bugatti Mistral Weltrekordauto
Aber das Mistral World Record Car geht noch einen Schritt weiter. Der Gründer und CEO von Rimac fügte hinzu, dass das dachlose Hypercar ein echtes Einzelstück ist, was darauf schließen lässt, dass der Besitzer noch deutlich mehr Geld ausgegeben hat, um seinen wertvollen Pkw zu individualisieren. Der mysteriöse Käufer besitzt auch die anderen drei Rekordmodelle von Bugatti: den Veyron 16.4 Super Sport World Record Edition, den Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse World Record Edition und den Chiron Super Sport 300+.
Als der Mistral im August 2022 seine Premiere feierte, war er ausverkauft, obwohl er mit 5 Millionen Euro eine ganze Million mehr kostete als der Bugatti Bolide für die Rennstrecke. Bugattis neuestes Fahrzeug, der neue Tourbillon, ist mit 3,8 Millionen Euro sogar noch günstiger. Die Logik sagt uns jedoch, dass nachfolgende Derivate den Preis in die Höhe treiben werden.
Bildergalerie: Bugatti Tourbillon
Wahrscheinlich wird es weniger Sondereditionen geben, da nur 250 Exemplare gebaut werden, was ihn exklusiver macht als seine Vorgänger. Der Veyron wurde in einer Auflage von 450 Stück produziert, während der Chiron in 500 Exemplaren gebaut wurde.
Vergessen wir nicht, dass der Preis des "La Voiture Noire" achtstellig war. Als der Wagen vor einigen Jahren debütierte, zahlte der Besitzer satte 11 Millionen Euro. Im Jahr 2020 war er der teuerste Neuwagen aller Zeiten, auch wenn der Rolls-Royce Boat Tail diesen Titel jetzt vielleicht hält.
Quelle: Top Gear / YouTube
Auch interessant
Bugatti W16 Mistral "Fly Bug": Das Super-Sonder-Insekt
Citroen Saxo VTS: Der kleine Landstraßen-König wird 30
Porsche verkauft Bugatti komplett
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Bugatti-Ausstellung im Video: Vom Briefumschlag zum 490-km/h-Weltrekord!
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Piëch-Sohn verkauft Bugatti La Voiture Noire für 25 Millionen Euro