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Piëch-Sohn verkauft Bugatti La Voiture Noire für 25 Millionen Euro
Damit ist auch das jahrelange Geheimnis um den mysteriösen Käufer des teuersten Neuwagens der Welt gelöst

Bild von: Bugatti
Stefan Wagner 
Von: Stefan Wagner
27. Mär. um 16:58 Uhr
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Anton Piëch will den Bugatti La Voiture Noire seines verstorbenen Vaters Ferdinand Piëch für 23 Millionen Schweizer Franken verkaufen. Das berichtet das Handelsblatt mit Verweis auf exklusive Verkaufsunterlagen, die der Publikation vorliegen. Demnach wird der Wagen in einem diskreten Bieterverfahren angeboten.
Interessenten müssen laut Unterlagen zunächst einen Finanzierungsnachweis über mindestens 23 Millionen Franken (circa 25 Millionen Euro) vorlegen sowie Identitäts- und Geldwäscheprüfungen durchlaufen. Erst danach erhalten mögliche Käufer Zugang zu einem Datenraum mit technischen Unterlagen, Versicherungsinformationen sowie Bestätigungen der Bugatti-Fabrik zu Fahrgestellnummer und Homologation.
Bildergalerie: Bugatti La Voiture Noire Serienfahrzeug

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"Qualifizierte Käufer werden eingeladen, ein unverbindliches indikatives Angebot einzureichen", heißt es in den Unterlagen. Wird ein Gebot akzeptiert, werden 20 Prozent des Kaufpreises fällig, also gut fünf Millionen Euro. Zugleich ist Vertraulichkeit vorgeschrieben. Vorgesehen seien "keine Auktion, keine öffentliche Vermarktung, keine Medienaufmerksamkeit". Nun, zumindest mit dem letzten Punkt ist es nun ganz offensichtlich vorbei.
Der La Voiture Noire gilt als eines der exklusivsten Autos der Welt. Von dem Modell existiert nur ein einziges Exemplar. Nach der Präsentation 2019 war nie offiziell bestätigt worden, wer den Wagen gekauft hatte. Das Netz ist voll von Spekulationen und halbgaren Mythen. Als möglicher Käufer wurde unter anderem Fußballstar Cristiano Ronaldo gehandelt, der einige Fahrzeuge der Marke besitzt. Wie der damalige Bugatti-Chef Stephan Winkelmann uns seinerzeit im Interview sagte, war es aber nicht "CR7".

Bugatti "La Voiture Noire"
Bild von: Bugatti
Tatsächlich war es nämlich Ferdinand Piëch, der den Bugatti für 16,7 Millionen Euro erwarb. Er starb noch 2019, ausgeliefert wurde das Fahrzeug erst 2021 an seinen Sohn Anton Piëch. Der La Voiture Noire war seinerzeit mit 16,7 Millionen Euro der teuerste Neuwagen der Welt. 2022 toppte es der Rolls-Royce Boat Tail mit angeblich 28 Millionen US-Dollar.
Spekulationen um das Start-up von Anton Piëch
Das Start-up Piëch Automotive könnte nach Angaben von Insidern unter das Dach des chinesischen Autokonzerns Chery kommen. Wie mehrere mit dem Thema vertraute Branchenkenner dem Handelsblatt bestätigten, soll der Porsche-Erbe Anton Piëch dazu derzeit Gespräche führen. Piëch wollte auf Anfrage keine Stellung nehmen.
Chery-Chef Yin Tongyue sagte dem Handelsblatt, deutsche Marken hätten ein "sehr starkes Image". Er habe gerade einen neuen Partner in Deutschland gefunden. Die Details seien aber noch vertraulich. Auf die Frage, ob es sich bei dem Partner um Piëch Automotive handele, teilte Chery mit, es gebe zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Angelegenheit keine weiteren Informationen.
Piëch Automotive kommt seit Jahren kaum voran. Mehr als zehn Jahre nach Projektbeginn gibt es noch kein Serienfahrzeug. Die erste Designstudie eines Elektro-Sportwagens zeigte man auf dem Genfer Autosalon 2019. Das Auto sollte der Auftakt zu einer ganzen Modellfamilie werden. Der Produktionsstart wurde mehrfach verschoben. Zugleich kam es zu zahlreichen Wechseln im Management. Die Frage, ob Geschäftsführer Tobias Moers (einst AMG-Chef) noch für das Unternehmen tätig ist, beantwortete Anton Piëch nicht.
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Wie Ferdinand Piëch den Bugatti Veyron erfand
Ferdinand Piëch: Seine berühmtesten Entwürfe
Quelle: Handelsblatt
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