Im April 2023 bestätigte VW, dass die nächste Generation des T-Roc eines der letzten Modelle des Unternehmens mit Verbrennungsmotor sein wird. Er soll 2024 oder sogar erst 2025 auf den Markt kommen. Aber die Wolfsburger haben bereits mit der Entwicklung des neuen Kompakt-SUVs begonnen. Der Beweis? Die allerersten Erlkönigaufnahmen, die einen T-Roc-Prototyp in einer wirklich seeeehr frühen Testphase zeigen.

Die Fotos entstanden in Südeuropa. Und wie man sehen kann, hat das Fahrzeug derzeit noch die Form eines modifizierten Golf 8. Allerdings mit einem angehobenen Fahrwerk und breiteren Radkästen. Es gibt auch ein Foto des Innenraums, das ein vorläufiges Layout des Armaturenbretts mit einem Kombiinstrument unter einem riesigen Gehäuse zeigt.

Bildergalerie: Zweite Generation VW T-Roc als Versuchsträger in Golf-Optik

Im vergangenen Jahr war der T-Roc das meistverkaufte Modell von Volkswagen in Europa und der Hersteller ist noch nicht bereit, ihn zu einem reinen Elektrofahrzeug zu machen. Ein VW-Sprecher sagte gegenüber Autocar zu Beginn des Jahres, dass "der aktuelle T-Roc mit Verbrennungsmotor eines unserer meistverkauften Modelle ist, so dass wir dieses Segment nicht aufgeben werden". Der Name ID. Roc wurde von VW aber bereits als Marke geschützt, was dann doch wieder auf eine mögliche elektrische Zukunft des Modells hindeutet. Doch vorerst wird der T-Roc weiterhin von Verbrennungsmotoren angetrieben.

Derzeit wird das Modell mit traditionellen TSI-Benzin- und TDI-Turbodieselmotoren verkauft, aber es wird erwartet, dass Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Motoren in das Sortiment aufgenommen werden. Das SUV wird auf einer aktualisierten Version der MQB-Plattform fahren, die es ermöglicht, die Verbrennungsmotoren durch elektrische Unterstützung zu ergänzen.

Und das T-Roc Cabriolet? Diese Karosserieform gehört nicht zu den beliebtesten Versionen des Modells und seine Zukunft scheint derzeit ungewiss. Andererseits ist es das einzige offene Modell von VW, das derzeit verkauft wird und der Konzern könnte beschließen, es für eine weitere Generation als Nischenprodukt zu behalten. Dagegen spricht allerdings, dass man in Wolfsburg aktuell dabei ist, den Rotstift anzusetzen und sich eher auf Volumenmodelle konzentrieren will. Aus diesem Grund wird demnächst beispielsweise die Produktion des Arteon eingestellt.