Subaru Forester STI Sport Edition debütiert in Japan
Er hat ein optimiertes Fahrwerk und ein bordeauxrotes Leder-Interieur
Der Subaru Forester STI Sport zeigt, dass die Marke sportliche Produkte noch nicht ganz aufgibt, auch wenn die Performance-Legende WRX STI begraben wurde. Diese neue Special Edition des Mitteklasse-Crossover ist leider ausschließlich für den japanischen Markt gedacht. Sie kommt mit einem überarbeiteten Fahrwerk und einigen Styling-Upgrades, die das Auto aufregender machen sollen.
Die große mechanische Neuerung an der STI Sport-Edition des Forester kommt in Form STI-getunter Dämpfer. Dazu gesellen sich 18-Zoll-Räder in dunkelgrau mit 225/55er-Ganzjahresreifen.
Die Upgrades am Exterieur beinhalten schwarze Akzente um die Nebelscheinwerfer, an den Stoßfängern und den Seitenschwellern. STI-Badges findet man am Grill und am Kofferraumdeckel. Als Lackfarben stehen Crystal White Pearl, Magnetite Gray Metallic, Ice Silver Metallic und Crystal Black Silica zur Verfügung.
Das Interieur des STI Sport ist an der Zweifarb-Lederausstattung in Schwarz und Bordeauxrot zu erkennen. Auf den Kopfstützen befinden sich STI-Embleme. Rote Kontrastnähte ziehen sich durch die gesamte Kabine. Dazu kommen spezielle STI-Instrumente.
Der STI-Edition des Forester verfügt als einzige Motorisierung über einen aufgeladenen 1,8-Liter-Vierzylinder-Boxer mit 177 PS und 300 Nm Drehmoment. Als einziges Getriebe dient ein CVT, das die Kraft an alle vier Räder sendet.
Der Forester STI Sport wird später im Sommer in Japan zu den Händlern rollen. Zu den Preisen hat sich der Hersteller noch nicht geäußert.
Subaru hat den WRX STI aufgrund der drastischen und schnellen Änderungen in Sachen Emissionsregularien gestrichen. Es wäre zwar möglich gewesen, das Auto zu bauen, allerdings wäre es nur für einen sehr begrenzten Zeitraum auf dem Markt verfügbar gewesen.
Stattdessen sieht es so aus, als wäre Elektrifizierung die Zukunft der Performance bei Subaru. Auf dem 2022er Tokio Auto Salon zeigte man den Rennstrecken-fokussierten STI E-RA Concept. Das Fahrzeug hat einen Elektromotor für jedes Rad und eine Systemleistung von 1.088 PS. Eine 60-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den Antrieb mit Strom. Subaru hat das Ziel, mit dem Auto eine Rundenzeit von 6:40 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife zu fahren. Bisher ist das noch nicht realisiert worden.
Der Soltera STI debütierte ebenfalls auf der Messe und zeigte, wie eine Performance-orientierte Version des elektrischen Crossover aussehen könnte. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Serienversion. Allerdings plant Toyota angeblich eine Sportvariante seines Schwestermodells bZ4X. Dass Subaru nachzieht, sollte also nicht ausgeschlossen werden.
Bildergalerie: Subaru Forester STI Sport
Quelle: Subaru
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