Ein CVT ohne Gummiband-Ärger

Subaru ist unwichtig, meinen Sie? Eine Marke für Förster, denen das Aussehen ihres Autos ziemlich egal ist? Etwas für Berg-, Wald- und Wiesenbewohner? Nun, dann haben wir eine Zahl für Sie: Rund 550.000 Autos verkauft Subaru jährlich in den USA. 550.000 Stück! Unglaublich, oder? Vor allem wenn man weiß, dass die Marke in Deutschland nur etwa 6.200 Autos absetzt. Die Hälfte davon entfällt auf den Forester, er ist also so etwas wie das Gesicht der Marke. Ab 28. März 2015 gibt es das SUV nun mit einer neuen Motor-Getriebe-Kombination: Boxer-Diesel plus CVT-Automatik. Wir haben das Auto getestet.

Neue Kombination: Diesel plus CVT
Bei Autos, in denen man nicht schalten muss, setzt der VW-Konzern auf das Doppelkupplungsgetriebe, Mercedes auf die Wandlerautomatik und Subaru auf das CVT-Getriebe. Bei der Continuously Variable Transmission wird die Übersetzung kontinuierlich variabel eingestellt. Bei Subaru nennt sich das Lineartronic. Auch der Forester wurde damit bisher schon angeboten, aber nicht die Dieselversion. Das hohe Drehmoment von 350 Newtonmeter des 2,0-Liter-Selbstzünders wurde vom CVT-Getriebe bisher nicht bewältigt. Nun hat sich das geändert, und so gibt es künftig auch einen Subaru Forester 2.0D Lineartronic – täterätä.

Gummibandeffekt? Kaum
Den Hauptnachteil des CVT-Getriebes kennt man unter dem Schlagwort ,Gummibandeffekt": Beim Beschleunigen mit starkem Gaseinsatz wird das Auto erst schlagartig laut und erst dann wieder leise, wenn man vom Gas geht, weil die gewün...