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Video: Subaru Forester 2.0ie - Warum ihn niemand kauft

So fährt der 150-PS-Hybrid

Daniel Hohmeyer Daniel Hohmeyer

Von: Daniel Hohmeyer

13. Apr. 2022 um 17:00 Uhr

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Deutschlandweit wurden 2021 gerade mal 2.773 Subarus neu zugelassen. Das bedeutet Subarus sind in Deutschland unpopulärer als Syphilis! Der Forester ist das bei Weitem beliebteste Modell! Über 1.600 der Neuzulassungen waren Forester. Trotzdem ist das ziemlich wenig. Zum Vergleich die Suzuki Neuzulassungen für 2021 belaufen sich auf über 27.000!

Der Forester ist ein relativ geräumiges SUV mit einer Länge von 4,64, serienmäßigem Allradantrieb und einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Klingt erst mal alles ziemlich gut. Das relativiert sich jedoch sobald man hinters Steuer hüpft. Manche Motoren geben ihre Leistung so bereitwillig wie eine reife Orange ihren Saft. Beim Forester fühlt es sich an, als versucht man eine rohe Kartoffel auszupressen! 

Der Zweiliter-Vierzylinder bringt es auf 150 PS und 194 Newtonmeter. Der Motor reicht seine Kraft an ein CVT-Getriebe mit, was damit etwas fahrig herumhantiert, bevor es die Kraft an alle vier Räder schickt.

Der Wagen fährt gut, federt bequem und wankt nicht übertrieben – aber wer auch immer bei Subaru auf die Idee für die Hochleistungs-Sportwagen-Assoziation kam (in den Presse-Infos), muss ein anderes Auto gefahren sein! Die Kiste wiegt rund 1,7 Tonnen und hat eine Bodenfreiheit von 22 Zentimetern. Außerdem hat der Forester die Namenszusatz "E-Boxer".

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Die Akkukapazität beträgt 0,6 Kilowattstunden. Es handelt sich aber nicht um einen Plug-In-Hybrid. Trotzdem kann er für eine kurze Strecke rein elektrisch fahren! Wie weit, erfahren Sie im Video!

Unser Testverbrauch, der fast ausschließlich außerhalb der Stadt zusammengefahren wurde, beläuft sich auf neun Liter auf 100 Kilometern. Bei einem Motor, der weniger Drehmoment als ein 150-PS-Dacia-Duster entwickelt und zusätzlich über ein Hybridsystem verfügt, ist das ernüchternd! Ich sage das als jemand, der dieses Auto mögen will. Denn, was zur Zeit auf dem Markt fehlt, ist ein bezahlbares SUV, das mehr Platz bietet als der Duster. Genau das könnte der Forester sein!

Leider hat Subaru gerade eine Identitätskrise. Sind sie eine Offroadmarke, oder bauen sie gefällige Stadt-SUVs wie alle anderen? Werden sie elektrisch? Ja, aber nur ein bisschen? Oder doch komplett? Beim Forester kommt alles zusammen und das Ergebnis ist weder Fisch noch Fleisch.

Subaru Forester 2.0ie Platinum

Motor 2,0-l-4-Zylinder Boxermotor

Motor 16,7 PS, 66 Nm

Leistung 150 PS (5.600 – 6.000 U/min)

Max. Drehmoment 194 Nm (4.000 U/min)

Leergewicht 1.693 kg (DIN); 1.768 kg (EG)

Höchstgeschwindigkeit 188 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h 11,8 sek.

Verbrauch 6,7 – 9,5 l

Getriebeart CVT mit 7 Stufen

Batterie 0,6 kWh

Länge 4.640 mm

Breite 1.815 mm

Höhe 1.730 mm

Kofferraumvolumen 509 – 1.751 l

Bodenfreiheit 22 cm

Anhängelast max. 1.870 kg

Antrieb Allradantrieb

Anzahl der Sitze 5

Basispreis 43.990 Euro

Preis des Testwagens 44.727,29 Euro

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