Dies ist kein durchschnittliches Kampffahrzeug. Auf den ersten Blick könnte man sagen, es ist einzigartig, und nun ja, sogar niedlich. Es ist klein und kastenförmig, aber lassen Sie sich von seinem exzentrischen Aussehen nicht täuschen.

Das Micro Bullet-Proof Vehicle (MBPV) von Tata Motors ist ein Kampffahrzeug, das für den Einsatz in Innenräumen konzipiert wurde. Dieses Konzept ist das erste seiner Art und wurde entwickelt, um Indiens Elitetruppen an Orten zu unterstützen, wo größere Kampffahrzeuge nicht hinpassen. 

Tata Motors, ein indischer Automobilhersteller, hat das MBPV als geschützte Mobilitätslösung entwickelt, die seine Streitkräfte in begrenzten Innenräumen wie Einkaufszentren, Bahnhöfen, Flughäfen und anderen kleinen Orten unterstützt.

Das gepanzerte Fahrzeug zeichnet sich durch eine schützende kugelsichere Außenhaut, kompakte Abmessungen und ein hohes Leistungsgewicht zugunsten der Agilität aus. Die vier Räder des MBPV sind lenkbar, so dass es auf engem Raum sehr wendig ist. Das MBPV kann sogar Treppen steigen, falls es in den oberen Etagen eines Gebäudes zum Einsatz kommt.

Das verrückte Äußere des Fahrzeugs löst auf den ersten Blick keine Angst aus, bis seine Bewaffnung zum Vorschein kommt. Das MBPV hat an verschiedenen Stellen Schießscharten für Vergeltungsaktionen eingebaut und die umlaufenden gepanzerten Fenster sorgen für die entscheidende Rundumsicht.

Haben wir schon erwähnt, dass er sich leise anschleichen kann? Das MBPV wird von einem Elektromotor angetrieben, der es ihm ermöglicht, sich relativ geräuschlos anzuschleichen. Dieses Kampffahrzeug mag zwar klein sein, verfügt aber über beeindruckende Fähigkeiten.

Tata MBPV Side View

Tata Motors glaubt, dass es einen realistischen Bedarf für diese Art von Fahrzeug gibt, weil man in Indien schon mehrere Situationen gesehen hat, in denen sich Aufständische in engen Räumen verschanzt haben und die Kommandoeinheiten keine effizienten Lösungen hatten.

Obwohl das MBPV nicht attraktiv ist, scheint es alle praktischen Komponenten zu haben, die es zu einem ernsthaften Kampffahrzeug machen. Vielleicht sollten wir unseren privaten Leopard 2 doch besser umtauschen.