Erst letzte Woche gab es neue Erlkönigbilder des kommenden Mercedes GLC. Die zweite Generation des Mittelklasse-SUV ist noch immer dick mit Tarnfolie zugekleistert, eine generelle Formensprache, die dynamischer wirkt als beim aktuellen Modell, ist aber bereits zu erkennen. Wie das Ganze in echt aussehen könnte, zeigen diese inoffiziellen Renderings unserer Freunde von Kolesa.ru.

Die Bilder zeigen ein SUV, das weniger boxig und dafür coupéhafter aussieht als die erste GLC-Generation. Die flachere Dachlinie, die niedrigere, etwas längere Motorhaube und die schlanker und breiter gestalteten Scheinwerfer sollen dem Neuen optisch mehr Athletik verleihen. Der Heckabschluss wirkt runder und schneidiger als bisher. Zudem wird das Auto bei Länge und Radstand zulegen. 

Ähnlichkeiten mit der kürzlich vorgestellten C-Klasse (W206) sind nicht von der Hand zu weisen. Beide werden sich die neueste MRA-Plattform teilen. Diese wird dem GLC auch eine ausgeprägtere Elektrifizierung der Antriebe ermöglichen. 

Wie bei der C-Klasse ist davon auszugehen, dass im Motorraum nur noch Vierzylinder übrig bleiben. Alle werden auf Mild- oder Plug-in-Hybridisierung setzen. Das gilt auch für die sportlichen AMG-Versionen, deren Sechs- und Achtzylinder-Motoren ausgedient haben. Erst gestern erläuterte AMG offiziell, wie extrem das Vierzylinder-Hybrid-Setup des kommenden C 63 aussehen wird. Beim nächsten GLC 63 wird es wohl nicht anders aussehen.  

Rendering-Vorschläge für das Interieur des X3-Gegners gibt es noch nicht, aber es ist davon auszugehen, dass sich der Stern auch hier kräftig vom C-Klasse-Innenraum inspirieren lassen wird. Das würde bedeuten, dass auch der GLC einen großen, deutlich weiter unten angeordneten Infotainment-Screen erhält, wie er erstmals in der aktuellen S-Klasse eingeführt wurde. 

Wann genau die Stuttgarter die Neuauflage ihres wichtigsten SUVs präsentieren werden, ist noch nicht klar. Im Laufe des Jahres 2022 wird das Auto aber beim Händler stehen. 

 

 

Bildergalerie: Next-Gen Mercedes-Benz GLC Renderings